Hellersdorf: Einzug verschoben und Spaziergang morgen

Wie taz heute berichtet können Flüchtlinge die Unterkunft in Hellersdorf doch nicht so schnell beziehen wie geplant. Durch die eingebauten Leichtbauwände soll es womöglich zu statischen Problemen gekommen sein, die jetzt über ein Gutachten geklärt werden.

Am Samstag, den 27. Juli 2013, ruft das Netzwerk für Solidarität in Marzahn-Hellersdorf unter dem Motto “Das Ende des Kreidezeitalters“zu einem Kiez-Spaziergang auf. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz. Hintergrund sind die Kreideschmierereien rund um die geplante Flüchtlingsunterkunft in der nähe. Unbekannte hatten in den letzten Wochen mit Kreide meterhohe Schriftzüge auf der Straße gemalt, deren Inhalte teilweise rassistisch waren. Diese gilt es am Samstag zu entfernen. Eugen Traud, ein Aktivist des Netzwerks, sagte zu den geplanten Aktionen: “Im Rahmen des Spaziergangs wollen die Aktiven des Netzwerks gemeinsam mit anderen Menschen aus Hellersdorf die Kreideschriftzüge entfernen und das Zeitalter der Solidarität mit unseren neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern im Kiez einläuten“. Das Netzwerk für Solidarität ist ein Zusammenschluss von Anwohnerinnen und Anwohnern, antirassistischen Initiativen und Organisationen und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener politischer Parteien.

Auch die Facebook-Seite “Hellersdorf hilft Asylbewerbern” setzt sich für die Flüchtlinge ein. Hier können aktuelle Informationen bezogen werden.

Aufruf des Netzwerks