Gesobau hilft?

Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GesoBau hat ihre Pankower MieterInnen angeschrieben, um sich solidarisch mit den BewohnerInnen eines neuen Flüchtlingsheims in dem Bezirk zu zeigen. In dem 2seitigen Schreiben steht allerdings nur, dass sich die GesoBau bemühen wird Konflikte zwischen ihren MieterInnen und Flüchtlingen zu mindern. Kein Wort zum Programm „Wohnungen für Flüchtlinge“, das auch die GesoBau nicht in erfüllt. So wichtig öffentliche Positionierungen auch sind, dringender ist der Ausbau des geschützten Marktsegments auf dem Berliner Wohnungsmarkt, das nur Flüchtlingen zur Verfügung steht. Denn Menschen gehören nicht ins Lager, sondern in eigene Wohnungen!

> Pressemitteilung der GesoBau
> „>Brief an die MieterInnen