Brandenburgs Sozialministerin will Versorgung verbessern

12.12.2014 Berliner Zeitung
Ministerin Golze fordert mehr Betreuung in Flüchtlingsheimen

Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) will die Betreuung der Flüchtlinge in Brandenburg verbessern. «In den anstehenden Haushaltsberatungen werde ich mich dafür einsetzen, dass es mehr Personal für die soziale und psychologische Betreuung von Flüchtlingen gibt», sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag nach einem Besuch in einer Gemeinschaftsunterkunft in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). Außerdem müsse ein Fonds geschaffen werden, um den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die in Heimen etwa Deutsch unterrichten oder dolmetschen, zumindest eine Aufwandsentschädigung zahlen zu können.
In dem von den Ruppiner Kliniken betriebenen Haus mit rund 200 Plätzen kümmerten sich zwei sehr engagierte Betreuerinnen um die Menschen, berichtete Golze. «Dank der Ruppiner Kliniken ist dort auch ein Psychologe im Einsatz.» Für die Gesundheitsvorsorge sei auch die schnellstmögliche Einführung der Abrechnung über eine Gesundheitskarte wichtig, sagte Golze. Denn derzeit führe die Abrechnung von Kosten für Arztbehandlungen und Medikamente zu einer erheblichen Arbeitsbelastung für die Kommunen. (dpa/bb)

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