Nutzung der Sporthalle der Freien Universität als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft

19.12.2014 FU Berlin: Nutzung der Sporthalle der Freien Universität als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft

In der Sporthalle der Freien Universität in Dahlem Dorf sind seit dem 19. Dezember 2014 rund 200 Flüchtlinge vorübergehend untergebracht.

Die Sporthalle in der Königin-Luise-Str. 47 steht bis voraussichtlich Mitte Februar nicht mehr für den Sportbetrieb zur Verfügung. Sie wird vom Land Berlin für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern benötigt, die so kurzfristig keinen Platz mehr in den vorhandenen Notunterkünften der Stadt erhalten konnten. Das „Allgemeine Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ gibt dem Senat in solchen Fällen die Möglichkeit, öffentliche Gebäude für die Unterbringung zu nutzen.

In der Halle sind bis zu 200 Menschen aus verschiedenen Krisenregionen untergebracht, vor allem Familien mit Kindern sowie junge Erwachsene. Der Betrieb der Notunterkunft und die Betreuung der Flüchtlinge wurde im Auftrag des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) von der Johanniter-Unfall-Hilfe mit ihren ehrenamtlichen Helfern aufgebaut und am 9. Januar an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) übergeben, die die Notunterkunft seither betreibt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Kursen des Hochschulsports in der Halle wurden mit deren Schließung am 19. Dezember 2014 informiert. Bereits gezahlte Gebühren werden anteilig erstattet. Aktuelle Änderungen des Sportangebots und die Ansprechpartner für Fragen dazu entnehmen Sie bitte der Website der Zentraleinrichtung Hochschulsport.

Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner aus Dahlem sowie auch Angehörige der Freien Universität Berlin haben in den vergangenen Wochen insbesondere durch Spenden dazu beigetragen, die Situation der Flüchtlinge in der Halle zu verbessern. Für weiterhin Spenden- und Unterstützungsinteressierte empfehlen wir, sich an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Betreiber der Notunterkunft, das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf sowie die Evangelische Kirchengemeinde Dahlem zu wenden. Es besteht auch die Möglichkeit von zweckgebundenen finanziellen Spenden an die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Arbeiterwohlfahrt (AWO).

http://www.fu-berlin.de/sites/notunterkunft/index.html