Die letzten Hüllen fallen in Marzahn

Die “Montags-Nazis” sind nun seit ein paar Wochen fast unter sich, also unter sich “besorgten Bürgern”, also unter sich, “dem harten Kern”. Und da dies der Fall ist, weicht nun die Berlinfahne einer Reichskriegsfahne. Klar, dass so etwas bei allen “besorgten Anwohner*innen” unter dem Kopfkissen liegt.

Am letzten Montag, den 2. März versammelten sich also nun zum 15. Mal Neonazis, um unter anderem gegen Geflüchtete zu hetzen. Immerhin waren es diesmal nicht 50, sondern ganze 70 Rassist*innen die durch die verwinkelsten Ecken und kleinsten Straßen marschierten.
Immer wieder betonte der Neonazi Rene Uttke, der seit Wochen die Demos anmeldet, durch seine Flüstertüte, dass “diese Demo keine Demonstration von gewalttätigen Linksextremen” ist und sich die Leute doch deshalb bitte anschließen sollen.
Auch soll niemand der Lügenpresse glauben, dass wieder rechte, rassistische Horden durch den Kiez ziehen, sie seien doch alle schließlich “besorgte Anwohner”. “Besorgte Anwohner” die mit Reichskriegsfahne und “ohne tritt Marsch” durch den Kiez ziehen. Neben dem nunmehr offen neonazistischen Auftreten bei den “Montagsdemos”, schrecken Uttke und Co. auch nicht davor zurück, Politiker*innen offen anzupöbeln und zu bedrohen. So geschehen vorletzten Donnerstag in der Bezirksverordnetenversammlung oder während der letzten “Montagsdemo” vor dem Wohnhaus von Petra Pau. Die Bullen und Presse scheinen daran offenbar desinteressiert zu sein.

Die Nazis rufen weiterhin zu montaglichen Demos auf und es bleibt auch weiterhin bei dem legalen Anlaufpunkt der Parteienstände für Gegendemonstrant*innen an der Kreuzung Landsberger Allee / Blumberger Damm ab 18.30 Uhr.