Früheres Landesbankgebäude soll Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge werden

21.08.2015 Berliner Zeitung

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Berlin und das Land sucht nach neuen Unterkünften für die vielen Menschen. Nun könnte die frühere Zentrale der Landesbank Berlin an der Bundesallee zu einer Erstaufnahmestelle werden.

Die frühere Zentrale der einstigen Landesbank Berlin (LBB) an der Bundesallee in Berlin-Wilmersdorf soll eine zusätzliche Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge werden. Dies berichten mehrere Tageszeitungen am Freitag unter Berufung auf Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD). Dieser habe die Fraktionen des Abgeordnetenhauses über den beabsichtigten Erwerb des Gebäudes durch das Land für einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag informiert und um Zustimmung zum Kauf gebeten.

Büroräume für Lageso

Geplant sei, dass in dem Gebäude in der Bundesallee Büroräume für das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) entstünden. Damit solle die Bearbeitung der Anträge von Flüchtlingen erleichtert werden. Geprüft werde auch, ob dort Unterkünfte für Asylbewerber entstehen könnten. Das zehnstöckige Gebäude steht seit Jahren leer, nachdem das Projekt der landeseigenen Großbank LBB gescheitert war.

Das Haus wurde 1968 erbaut und bietet eine Fläche von 18.000 Quadratmetern. Seit 2014 wird es zum Kauf angeboten.

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