Archiv der Kategorie 'Action'

3. Oktober: Demo gegen Rassismus in Hellersdorf

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus

Englisch: United for a solidary society – against racism
Russisch: русский язык
Französisch: Ensemble pour une société solidaire – contre le racisme

Seit im Juni bekannt wurde, dass in Berlin-Hellersdorf eine Notunterkunft für Geflüchtete entstehen soll, ist der Ortsteil zu einem bekannten Beispiel für die rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete geworden. Die Hetze einer rassistischen Bürgerinitiative stieß auf breiten Zuspruch von Anwohner_innen. Organisierte Neonazis veranstalteten zahlreiche Kundgebungen und Propagandaaktionen. Etliche Anwohner_innen schufen durch rassistische Kommentare und sogar Hitlergrüße ein Klima, in dem sich die Nazis wohlfühlen können. Doch vor Ort zeigt sich auch Protest gegen dieses rassistische Stimmung. Viele Menschen protestierten gegen die Nazi-Kundgebungen, gaben Sachspenden und boten vielfältige Unterstützung an. Für den 3. Oktober rufen wir zu einer breit getragenen antirassistischen Demonstration in Hellersdorf auf, um uns mit den Geflüchteten solidarisch zu zeigen. Zeigen wir gemeinsam, dass in Berlin kein Platz für Rassismus ist! (mehr…)

NPD wieder in Hellersdorf

Am Mittwoch, den 11.09.2013, will die NPD wiedr in Hellersdorf „aufmarschieren“. Angemeldet sind fünf Kundegebungen an unterschiedlichen Orten mit jeweils 10 (!) Teilnehmern und einem Lautsprecherwagen.

1. 10:00h-11:00h Köthener Straße (REWE)
2. 11:30h-12:30h Marzahner Straße 1 Eastgate
3. 13:00h-14:00h Helene-Weigel-Platz
4. 14.30h-15.30h Cecilienplatz
5. 16:00h-17:00h Carola-Neher-Straße

Sicherlich wird es auch Gegenproteste geben. Deshalb hin da! Solidarität mit Flüchtlingen!
Artiekl in der Berliner Zeitung

Potsdam wächst! Auch die Toleranz gegenüber Flüchtlingen?

So lautet das Thema des nächsten Sofagesprächs im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das tolerante Sofa“.
Die Gesprächsrunde findet in Kooperation mit primaDonna Frauen Kultur & Bildung am Dienstag, den 27. August im Autonomen Frauenzentrum an der Schiffbauergasse 4h statt. Beginn ist um 19 Uhr. Im Anschluss an das Sofagespräch besteht die Möglichkeit bei Fingerfood und Getränken das Gespräch fortzuführen.

Unsere Gäste auf dem Sofa sind:
- Hala Kindelberger (Vorsitzende des Migrantenbeirats),
- Monique Tinney (Ausländerseelsorge ev. Kirche Potsdam),
- Jörn-Michael Westphal (Geschäftsführer ProPotsdam).
Moderiert wird das Gespräch von: Prof. Dr. Angela Mickley (FH Potsdam) (mehr…)

Workshop-Bericht: „Bürgerprotest“ als rassistische Mobilmachung

Workshop-Bericht: „Bürgerprotest“ als rassistische Mobilmachung
17.08.2013 Festival gegen Rassismus

Im Kontext der Eröffnung von Notunterkünften für Flüchtlinge haben sich in den letzten Monaten Initiativen gegründet, die Flüchtlinge unterstützen und einer rassistischen Mobilmachung in der jeweiligen Anwohner_innenschaft entgegentreten wollen. Diese haben sich auf dem Festival gegen Rassismus zu einem Workshop getroffen und ihre Erfahrungen ausgetauscht.

Die Vorkommnisse in Hellersdorf waren für viele schockierend. Allerdings nur eine der sog. Anwohner_innenversammlungen die aus dem Runder gelaufen sind. Ähnliche Versammlungen in anderen Bezirken haben schon vorher gezeigt, wie notwendig antirassistische Interventionen sind. Auch die konkrete Unterstützungsarbeit in den neuen Unterkünften macht eine Vernetzung notwendig, da sich bestimmte Probleme überall stellen. An dem Erfahrungsaustausch nehmen daher Hellersdorfer_innen, Reinickendorfer_innen, Charlottenburger_innen, Grünauer_innen und Spandauer_innen teil. (mehr…)

23.8. Workshop: Selbstorganisation und Solidarität mit Flüchtlingen

*Willkommen in Berlin?! Selbstorganisation und Solidarität mit Flüchtlingen*
Freitag, 23. August 2013, 18-20 Uhr in den Laskerhöfen, Laskerstraße 6-8, 19245 Berlin, S-Bhf. Ostkreuz:

Ein Workshop im Rahmen der Kochparty, die einen Tag vor dem Politfest Suppe&Mucke stattfindet, in Kooperation mit dem NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation

Flüchtlinge organisieren sich und treten zunehmend unübersehbar für ihre Rechte ein. Neben denen, die in Camps und bei Aktionen sichtbar werden, leben viele im Verborgenen in Lagern, vor allem Frauen und Kinder, ältere, traumatisierte und erkrankte Flüchtlinge. Illegalisierte versuchen irgendwo und irgendwie über die Runden zu kommen. In alternativen und politischen Bewegungen gibt es seit den 1970er Jahren Erfahrungen von Selbstorganisation und eine Reihe von Projekten, die jedoch großteils weiß und mittelschichtig sind. Denn die Möglichkeiten, sich selbst zu organisieren und sich gemeinsam mit anderen stabile Strukturen zum Wohnen, Arbeiten, Essen, Lernen und für ein gutes Leben zu schaffen, sind sehr ungleich verteilt. Es gibt auch viel Solidarität mit Flüchtlingen, aber noch lange nicht genug, denn die Flüchtlingszahlen nehmen zu und es leben immer mehr Menschen unter uns, die viel mehr Unterstützung brauchen, als sie derzeit bekommen können. (mehr…)

Hellersdorf wird bezogen

In der vielfach attackierten Unterkunft in Hellersdorf in der Carola-Neher-Straße sollen heute die ersten Geflüchteten einziehen. Die Stimmung in ihrem Kiez wurde durch die inzwischen offen neonazistisch agierende „Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf“ aufgeheizt und wir befürchten Aktionen der Neonazis und einigen rassistischen Anwohner_innen, die diese Ankunft stören wollen.
Deswegen rufen wir zur Solidarität auf: unter dem Motto „Raven für Refugees“ werden wir den ganzen Tag einen angmeldeten Anlaufpunkt für Aktivist_innen bieten, um schnell auf rassistische Aktionen der BMH reagieren zu können und uns im Kiez positionieren. Kundgebungsort ist der Vorplatz am Ausgang des U-Bahnhofs Cottbusser Platz in Richtung Carola-Neher-Straße.
Den Tag über werden DJs die Veranstaltung musikalisch begleiten, es wird geflyert und verschiedene Gruppen werden Redebeiträge halten. Euer Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt!

Bringt Transparente, Schilder, Tröten, eigene Redebeiträge, alles was euch einfällt mit. Seid kreativ und engagiert!

Zeit: Montag, 19.8, 12 bis 22 Uhr
Ort: U-Bhf Cottbusser Platz, Ausgang Richtung Carola-Neher-Str., Vorplatz.

Workshops beim Festival gegen Rassismus: Kommt vorbei!

Das Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg ist mit mehreren Workshops auf dem diesjährigen Festival gegen Rassismus vertreten.

Am Samstag 11-13 Uhr im Zelt II fragt die Antifa Friedrichshain nach antirassistischen Strategien rund um Flüchtlingsunterkünfte in Ballungszentren. Anlass sind die rassistischen Mobilmachungen in Berlin Grünau, Westend und Hellersdorf, aber auch die Schwierigkeiten, die sich bei der Solidaritätsarbeit ergeben.

Am Sonntag Vormittag wollen wir im Zirkuszelt über selbstorganisierte Kämpfe von Geflüchteten aus Wien, Hamburg (Lampedusa), Berlin und Brandenburg diskutieren und die unterschiedlichen Herangehensweisen beleuchten.

Am Sonntag Nachmittag will die Initiative gegen Abschiebehaft die Möglichkeiten im Kampf gegen Abschiebungen diskutieren. Anlass sind die erfolgreichen Blockaden der letzten Wochen.

Hellersdorf: Nach NPD will nun auch Pro-Deutschland aufmarschieren

Für den Mittwoch, 21. August, Morgens 9.30 Uhr hat die rechtspopulistische Partei Pro-Deutschland eine Kundgebung in Hellersdorf am Spreecenter angemeldet. Es sind schon Gegendemos geplant.

Letzten Freitag hatte schon die NPD-nahe Bürgerinitiative (Hintergründe auf Indymedia) mit rund 60 TeilnehmerInnen versucht vor dem künftigen Flüchtlingsheim zu demonstrieren. Die Polizei genehmigte es eine Ecke weiter. 12 Personen wurden wegen des Zeigens des Hitler-Grußes festgenommen. Die NPD nutzte den Aufzug auch zum Hängen von Wahlplakaten. Tagesspiegel-Artikel

Derweil versucht die Bürgerinitiative sich mit TOP-News in die Öffentlichkeit zu schummeln. So berichtet sie auf Facebook von einer zweiten geplanten Flüchtlingsunterkunft in Mahlsdorf und hat jetzt, wie die Reinickendorfer Heim-GegnerInnen (die übrigens von den Republikanern unterstützt werden), den Anwalt Jens-Georg Morgenstern beauftragt mit allen juristischen Mitteln gegen das Heim vorzugehen.
Die antirassistischen Initiativen vor Ort versuchen es weiter mit Gegenöffentlichkeit und informieren die AnwohnerInnen.

Auf dem Festival gegen Rassismus am Samstag, 17.08. werden bei einem Workshop Aktive aus Hellersdorf, Grünau und Reinickendorf von ihrer Arbeit berichten und gemeinsame Strategien erarbeiten.

12.08.2013 BNR: Aufmarsch „besorgter Bürger“ (mehr…)

Samstag: Antirassistischer Badetag in Reinickendorf

Samstag, 10.08. – 1. Berlinweiter antirassistischer Spiel- und Badetag: „Für öffentliche Spielplätze! Für alle und überall! Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!“ 10.00 bis 19.00 Uhr, Reinickendorf: Auf dem Eichborndamm 124, vor dem Marie-Schlei-Haus

Mit Hüpfburgen, Wasserrutschen, Plantschbecken, Mal- und Schminkstraße, Schokokuss-Wurfmaschine, Spielmobil etc. … eigene Ideen sind willkommen!

ACHTUNG: Der Bezirk Reinickendorf hat das Aufstellen von Spielgeräten u.ä. nicht genehmigt. Deshalb muss der „Badetag“ am Oranienplatz stattfinden.

Pressemiteilung (mehr…)

Samstag: NPD weiter auf Brandstiftertour

Proteste gegen rassistische NPD-Kundgebungen in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde geplant

Am kommenden Samstag, den 03. August, plant die NPD Kundgebungen vor den Lagern in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde, um Anschluss an vorhandene rassistische Ressentiments in Teilen der örtlichen Bevölkerung zu suchen. Diese Provokation werden wir nicht unbeantwortet lassen! Ab 09:30 Uhr sind Gegenproteste in Eisenhüttenstadt geplant. Treffpunkt für gemeinsame Busanreise aus Berlin ist um 07:00 Uhr am Refugee-Camp am Oranienplatz.

http://lagerwatcheisen.blogsport.eu/

Festival gegen Rassismus: Workshop „Widerstand von Flüchtlingen“


5 sprachiger Flyer als PDF

Workshop: Widerstand von Flüchtlingen
Seit Jahrzehnten gibt es selbstorganisierten Widerstand von Flüchtlingen gegen ihre Behandlung in Deutschland. Wie organisieren und mobilisieren? Welche Probleme gibt und gab es? Was können wir aus vergangenen Kämpfen lernen?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Kommt zum Workshop auf dem Festival gegen Rassismus am Sonntag, 18.8., Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Workshop: Resistance of refugees
For decades, there has been self-organized resistance of refugees
against their treatment in Germany. How to organize and mobilize?
What problems are and were there? What can we learn from past struggles?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Come to the workshop at the festival against racism on Sunday, 18.8., 11
o‘clock. Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Workshop: La résistance des réfugiés
Pendant des décennies, il y a une résistance auto-organisé des réfugiés
contre leur traitement en Allemagne. Comment organiser et mobiliser?
Quels sont et étaient les problèmes là? Qu‘est-ce que nous pouvons apprendre de luttes passées?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Venez à le Workshop au festival contre le racisme, le dimanche, 18.8., 11 heures Blücherplatz Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Workshop: La resistencia de los refugiados

Hace decadas hay resistencia auto-organizada refugiados
contra el trato que reciben en Alemania. Cómo organizar y movilizar?
¿Qué problemas hubo y hay? ¿Que se puede aprender de luchas pasadas?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Ven al Workshop en el festival contra el racismo el domingo, 18.8., 11 horas
Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Воркшоп: Сопротивление беженцев
Самоорганизованное сопротивление беженцев против репрессий существует в Германии десятки лет.
Как организваться и мобилизовать сторонников?
Какие проблемы были в прошлом и существуют сегодня?
Чему нас учит опыт борьбы в прошлом?
Альянс против лагерей Берлин / Бранденбург
Приходите на воркшоп на фестивале против расизма
в воскресенье, 18 августа на Блюхер Плац (Blücher Platz) ,
Берлин-Кройцберг, метро: U1 (Hallesches Tor)

Festival gegen Rassismus: „Bürgerprotest“ als rassistische Mobilmachung?

17.08.2013, 11-13 Uhr, Workshop, Blücherplatz
Wie in den 90ern: „Bürgerprotest“ als rassistische Mobilmachung

Gegenstrategien und Erfahrungsaustausch zu rassistischen Nachbarschaftsinitiativen rund um Flüchtlingsunterkünfte. Von Hellersdorf bis Charlottenburg rotten sich „empörte“ AnwohnerInnen zu sog. Bürgerinitiativen zusammen um gegen zentrale Flüchtlingsunterkünfte in ihren Kiezen mobil zu machen. Wie kann hier antirassistisch interveniert werden? Welche Ansätze für Solidarisierungen mit den untergebrachten Flüchtlingen gibt es? Workshop auf dem Festival gegen Rassismus

Hellersdorf: Einzug verschoben und Spaziergang morgen

Wie taz heute berichtet können Flüchtlinge die Unterkunft in Hellersdorf doch nicht so schnell beziehen wie geplant. Durch die eingebauten Leichtbauwände soll es womöglich zu statischen Problemen gekommen sein, die jetzt über ein Gutachten geklärt werden.

Am Samstag, den 27. Juli 2013, ruft das Netzwerk für Solidarität in Marzahn-Hellersdorf unter dem Motto “Das Ende des Kreidezeitalters“zu einem Kiez-Spaziergang auf. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz. Hintergrund sind die Kreideschmierereien rund um die geplante Flüchtlingsunterkunft in der nähe. Unbekannte hatten in den letzten Wochen mit Kreide meterhohe Schriftzüge auf der Straße gemalt, deren Inhalte teilweise rassistisch waren. Diese gilt es am Samstag zu entfernen. Eugen Traud, ein Aktivist des Netzwerks, sagte zu den geplanten Aktionen: “Im Rahmen des Spaziergangs wollen die Aktiven des Netzwerks gemeinsam mit anderen Menschen aus Hellersdorf die Kreideschriftzüge entfernen und das Zeitalter der Solidarität mit unseren neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern im Kiez einläuten“. Das Netzwerk für Solidarität ist ein Zusammenschluss von Anwohnerinnen und Anwohnern, antirassistischen Initiativen und Organisationen und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener politischer Parteien.

Auch die Facebook-Seite “Hellersdorf hilft Asylbewerbern” setzt sich für die Flüchtlinge ein. Hier können aktuelle Informationen bezogen werden.

Aufruf des Netzwerks

Solidaritätserklärung zum Zeltlager Eisenhüttenstadt

Solidaritäts-Zeltlager gegen die Isolation in Eisenhüttenstadt vom 15.07. – 19.07.13. Lautstarke Demonstration gegen die Abschiebemaschinerie in Eisenhüttenstadt

Vom 15.07. bis zum 19.07. wurde in Eisenhüttenstadt ein Camp der Solidarität vor dem Eingang des Flüchtlingslagers durchgeführt. UnterstützerInnen im Netzwerk gegen Abschiebung in Eisenhüttenstadt, die meisten von ihnen aus Berlin, errichteten hier ein Infozelt und lieferten Material für den gegenseitigen Austausch mit den Flüchtlingen des Lagers. Mit dem Infozelt wurde der Kontakt zu den Geflüchteten vor Ort gesucht, sowohl im Flüchtlingslager von Eisenhüttenstadt mit seinen menschenunwürdigen Zuständen wie im angrenzenden Trakt des Abschiebegefängnisses. (mehr…)

200 demonstrieren in Eisenhüttenstadt

Mit einer Demonstration am 19. Juli zum Abschluss des solidarischen Zeltlagers forderten Unterstützer/innen in Eisenhüttenstadt, Flüchtlingsinitiativen und Aktivist/innen, den Stopp der Abschiebeandrohungen und die Schließung des Abschiebegefängnisses sowie ein Ende mit der Entrechtung von Geflüchteten hier am Ort, umfassende medizinische Versorgung und ein faires Asylverfahren für Geflüchtete in Eisenhüttenstadt. (mehr…)

Samstag: NPD Brandstiftertour

Wie auf Facebook zu erfahren ist, will die NPD an diesem Samstag um 9:45 Uhr am Flüchtlingscamp Oranienplatz auffahren.

Bei der diesjährigen Bundestagswahl will die NPD das Thema Asyl als Schwerpunkt nutzen, um rassistische Stimmung zu machen. Wir alle wissen, dass schon ohne die NPD der institutionelle und alltägliche Rassismus für viele Menschen eine immer wiederkehrende Bedrohung und Erniedrigung ist.
Dass sich nun die NPD direkt an den O-Platz stellen will, zeigt deren gestiegenes Selbstbewusstsein. Die NPD denkt, sie sei nach der rassistischen Versammlung in Hellersdorf am Dienstag in der Offensive und traut sich mit ihrem LKW direkt zu einer zentralen Anaufstelle des bundesdeutschen antirassistischen Protestes.
Noch ist unklar, ob die Polizei deren Kundgebung zulassen wird. Der Tagesspiegel meint, dass die Kundgebung am O-Platz wieder abgesagt sei. Allein die Ankündigung ist eine enorme Provokation, der mit einer deutlichen Antwort begegnet werden muss.

Im Anschluss möchten die Nazis an weiteren Orten in Berlin ihre Propaganda verbreiten. Auch hier wird Protest nötig sein:

9:30 – 10:30 Uhr Moritzplatz (Kreuzberg) > Ersatzkundgebung für Oranienplatz
11:30 – 12:30 Uhr Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
13:15 – 14:15 Uhr Wilhemsruher Damm/Oranienburgerstraße (Reinickendorf)
14:45 – 15:45 Uhr Spandauer Damm/Königin-Elisabeth-Straße (Westend)
16:15 – 17:15 Uhr Marienfelder Allee/Hildburghauser Straße (Marienfelde)

Quelle: Stoerungsmelder

Hellersdorfer Zustände: Rassistische Stimmungsmache auf „Bürgerversammlung“

Bei einer vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf (MH) veranstalteten Bürgerversammlung waren gestern abend ca. 1000 „Bürger“. Das Bezirksamt hatte die Veranstaltung kurzfristig vom 100 Besucher fassenden Saal der ev. Kirchengemeinde auf einen Schulhof in der Nähe verlegt.

Ca 85 % der Anwesenden waren gegen Flüchtlinge, auch ein nicht unerheblicher Anteil offensichtlicher Neonazis (u.a. T-Shirts „Nein zum Heim“, „22.-26.08.1992“). Auf dem Podium saßen der örtliche Abschnittsleiter der Polizei, Bezirksbürgermeister Kosmoß (SPD), Sozialstadträtin Pohle (Linke), Herr Penz (Chef der Betreiberfirma PeWoBe) sowie Herr Allert (Lageso-Chef).
Herr Allert übernahm angesichts der mit der Situation offensichtlich überforderten Bezirkspolitiker souverän die Moderation und ließ das Publikum ausführlich zu Wort kommen, wobei jedoch 90 % der Beiträge rassistisch und flüchtlingsfeindlich waren, auch rechtsradikale Funktionäre kamen so ungehindert und unkommentiert zu Wort.


NPD-Vorsitzender Sebastian Schmidtke durfte auch reden. Viele Fotos bei Flickr und Ipernity

Auf Facebook mobilisiert seit Wochen die vom Marzahner NPD Kandidaten Thomas Crull initiierte angebliche „Bürgerinitiative Marzahn Hellersdorf“ gegen die Flüchtlinge. Der Berliner Verfassungsschutz warnt seit Tagen vor der „BI“.
Sehr viele Hellersdorfer ließen sich davon offenbar aber nicht abschrecken und trugen aktiv dazu bei, das eigentlich längst erledigte Bild vom hässlichen ausländerfeindlichen Marzahn-Hellersdorf in der Öffentlichkeit neu zu beleben.
Dabei ist auch aus Sicht des Flüchtlingsrats die zunächst für 200 Flüchtlinge als Notunterkunft, später für 400 Flüchtlinge als große Sammelunterkunft vorgesehen Schule angesichts der Größe der Klassenzimmer und zunächst fehlender dezentraler Küchen und Duschen problematisch. Nicht umsonst werden Wohnungen für Flüchtlinge statt ständig neuer Sammellager gefordert.
Dabei entdecken inzwischen auch die Nazis das Argument mit den humanitären Problemen der Massenunterbringung. Im Vordergrund standen heute contra Flüchtlingsaufnahme allerdings ganz klar drei Dinge: das Argument erwarteter Kriminalität, die fehlende Sicherheit für das eigene auf der Straße abgestellte Auto und die fehlenden soziale Angebote für die eigenen (deutschen) Kinder.
Auch zahlreiche Unterstützer der Flüchtlinge waren gestern vor Ort, allerdings klar in der Minderzahl. Ein lokales Netzwerk pro Flüchtlinge soll nun, wie schon in Grünau, Reinickendorf und Westend, initiiert werden.

Weitere Berichte auf Indymedia 1, 2, 3
Aktuelle Infos auch bei Scoop

Notunterkunft in Hellersdorf: NPD hetzt

Nächste Woche Dienstag, 9. Juli 2013, findet eine Informationsveranstaltung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf zur Eröffnung einer neuen Notunterkunft für Flüchtlinge statt. Bei der Veranstaltung werden anwesend sein die Sozialstadträtin Dagmar Pohle (LINKE), der Bürgermeister Komoß (SPD) und Herr Djacenko vom LAGeSo.

Eine rassistische Initiative mobilisiert bereits zu der Veranstaltung und hat einen Hetzflyer veröffentlicht, in dem es heißt: „Wir wollen dass den Marzahner und Hellersdorfer Bürgern erspart bleibt, was in fast allen Asylbewerberheimen an der Tagesordnung ist, nämlich Müll, Drogenhandel, Zwangsprostitution und schwerste Gewaltausbrüche“. Dem Vernehmen nach steckt die NPD dahinter.

Kundgebung in Solidarität mit den hungerstreikenden Flüchtlingen von München

Freitag, 28. Juni um 17 Uhr
Ort: Bayerische Landesvertretung in Berlin, Behrenstraße 21, 10117 Berlin

Seit Samstag befinden sich in München ca. 55 Flüchtlinge auf dem Rindermarkt in einem Hunger- und seit Dienstag in einem Hunger- und Durststreik. Die Gruppe fordert die Anerkennung aller Asylsuchenden als politische Flüchtlinge und den Stopp aller Abschiebungen. Ca. die Hälfte der Hungerstreikenden soll bereits kollabiert und in Krankenhäuser gebracht worden sein. Die herrschende Politik auf Landes und Bundesebene mit ihrer Abschreckungs- und Anti-Asylpolitik (De facto Aufhebung des Asylrechtes seit 1993, Lagerunterbringung, Residenzpflicht, Gutscheine, Arbeitsverbot, Deportationen, Dublin II …), die seit jahrzehnten u.a. für die menschenunwürdigen Lebensbedingungen, für Isolation, Deportationen, rassistische Gesetze und Repressionen verantwortlich ist, hat derweil nichts weiter zu tun, als mit sozial-rassistischer Polemik Stimmung gegen die Betroffenen zu machen. So deutet sie die seit Jahren berechtigt gestellten Forderungen nun zu einem „Erpressungsversuch“ der Flüchtlinge um und konstruiert eine angebliche „Vorzugsbehandlung“ für Menschen, die keinerlei Rechte und unter unmenschlichen Bedingungen in Deutschland zu leben haben. (mehr…)

Montag, 3. Juni, Antira-Demo in Eisenhüttenstadt nach Selbstmord eines Flüchtlings

Against Lager, Residenzpflicht & Deportation

[en/de/pe]

In Eisenhüttenstadt there is the „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“, the central refugee camp, in Brandenburg. That means that every refugee that is seeking asylum in Brandenburg is sent to the lager in Eisenhüttenstadt, where they have to live during their asylum process until they get transfered to another lager in Brandenburg or are deported. Part of the lager is a deportation prison where rejected asylum seekers are brought to deport them directly. (mehr…)

Redebeitrag zur Unterbringung bei fight-racism-now

Redebeitrag zur Flüchtlingsunterbringung in Berlin:
Berlin „interniert“ wieder Flüchtlinge!
Ein Redebeitrag vom Bündnis gegen Lager – Berlin/Brandenburg

Asylsuchende kommen wieder verstärkt nach Berlin. Sie werden für maximal drei Monate in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Spandau und in Lichtenberg untergebracht. Danach könnten sie in Wohnungen leben. Doch der Umzug in eine eigene Wohnung wird immer mehr zur Seltenheit. Stattdessen werden sie in Sammelunterkünften im ganzen Stadtgebiet interniert. Woran liegt das? (mehr…)

25.5.2013: Fight Racism Now Demo Programm

Zum 20. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl mobilisieren wir bundesweit zu einer Demonstration am 25. Mai 2013 in Berlin – in Solidarität mit den aktuellen Protesten von Geflüchteten. Die Demo führt von Mitte über Kreuzberg 61 und Kreuzberg 36 zum Oranienplatz.

ACHTUNG: Der Auftakt der Demo muss leider verlegt werden – wegen der Fanmeile zum Champions-League-Finale am Brandenburger Tor. Die Straßen rund um das Denkmal für die im NS Ermordeten Sinti und Roma sind komplett abgesperrt. Klagen ist zwecklos, die Ballermannagentur und der Bezirk Mitte haben haben sich gut abgesichert. Die Demo startet deshalb zwei Blocks weiter in der Wilhelmstraße Ecke Hannah-Arendt-Straße, also direkt hinterm Holocaust-Mahnmal. (mehr…)

Antirassistische Bus-Tour von Berlin nach Kremmen am 21.5.

Antirassistische Bus-Tour von Berlin nach Kremmen am 21.5.

Letzten Montag (13.05.2013)wurden im brandburgischen Kremmen drei polnische Erntehelfer von Einwohnern des Ortes angegriffen. Eine Gruppe von Männern machte sie fälschlicherweise für einen am selben Tag verübten Wohnungseinbruch verantwortlich und eröffnete die Jagd auf sie. Die Arbeiter wurden gefesselt, verschleppt und geschlagen, so dass sie anschließend im Krankenhaus behandelt werden mussten. (mehr…)

Wohnen statt Lager: Überblick & Strategien

Am Donnerstag diskutierte das Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg unter dem Motto „Lagerland Berlin“ mit der Berliner Mietergemeinschaft, dem Flüchtlingsrat und Betroffenen Flüchtlingen die Strategien im Umgang mit der prekären Situation von Flüchtlingen auf dem Berliner Wohnungsmarkt. Parallel fand im Berliner Abgeordnetenhaus eine ähnliche Debatte statt.
Seit Herbst letzten Jahres werden in Berlin faktisch keine Flüchtlinge mehr in Wohnungen untergebracht. Statt dessen werden immer mehr Sammel- und Notunterkünfte durch den Sozialsenat eingerichtet (siehe Bericht „Politik mit und gegen die Lager“ 12.12.2012). Mittlerweile gibt es 31 vom Senat betriebene Einrichtungen, mit knapp 6.000 BewohnerInnen. Auch das bekannte Containerlager Motardstraße (Erstaufnahmeeinrichtung) in Spandau soll nach 20 Jahren Provisorium nun noch größer werden. Die Querelen um die neuen Standorte sorgen teilweise für regionale rassistische Mobilmachungen und absurden Boykott seitens der Bezirksregierungen. Der Abend in der Kreuzberger Regenbogenfabrik sollte informieren und Interventionsmöglichkeiten auf den verschiedenen Ebenen aufzeigen. Klar geworden ist, dass die Marktposition von Flüchtlingen auf dem Wohnungsmarkt verbessert werden muss, aber auch, dass der Kampf um Wohnraum für Flüchtlinge nicht entkoppelt werden kann von den Kämpfen gegen hohe Mieten und der Diskussion um sozialen Wohnungsbau. Dabei braucht es vor allem Druck auf Immobilienbesitzer, Verwalter, BetreiberInnen der Sammelunterkünfte, Bezirksverwaltungen, die Senatsverwaltungen für Soziales und Stadtentwicklung und einen Umgang mit den rassistischen AnwohnerInnen-Protesten. (mehr…)

‘Break Isolation’ besucht Prenzlau


13th of April 2013 – BREAK ISOLATION Solidarity Act Demonstration and visit in Prenzlau

After repeated reports of refugees from the city of Prenzlau 100km north of Berlin about Nazi attacks we decided to hold a solidarity visit and demonstration to support public protest on April 13th. The refugees had been reported about repeated attacks of Nazis against them on their ways outside of the lager in town. Police was informed in every case but never proved to be able to get hold of the perpetrators. Complaints of the refugees were answered with the advice not to leave the lager if not necessary. (mehr…)

6. Mai: Infoveranstaltung zu Eisenhüttenstadt

06.05.2013 | 19:00
Laidak | Boddinstraße 42/43 | Neukölln | U-Bahnhof Boddinstraße (U8)
Eisenhüttenstadt: „Erstaufnahmelager“ und Abschiebeknast
Eisenhüttenstadt: „initial admission camp“ and deportation prison.
Eisenhüttenstadt: „Erstaufnahmeeinrichtung“ et prison de déportation.

„Stop Residenzpflicht, Deportation & Lager!“- so lautet eine zentrale Forderung der Refugee-Bewegung in der BRD. Seit vielen Jahren gelingt es Geflüchteten mit ihren selbst organisierten Protesten gegen rassistische Sondergesetze medial Aufmerksamkeit zu erreichen. Zuletzt wieder im Rahmen des Protestcamps auf dem Oranienplatz. Bei dieser Veranstaltung wollen wir das Thema der Lagerunterbringung in Eisenhüttenstadt beleuchten. (mehr…)

16. Mai: Infoveranstaltung „Lagerland Berlin“

Do, 16. Mai 2013, 19 Uhr
Regenbogenkino (Lausitzerstrasse 22, U1-Görlitzer Bahnhof)
Infoveranstaltung „Lagerland Berlin – Warum Flüchtlinge in Sammellagern statt in Wohnungen leben müssen“

Von 6 auf 26 in drei Jahren? Die Anzahl der Sammelunterkünfte in Berlin ist massiv gestiegen. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit müssen mittlerweile rund 6.000, also fast 50% aller asylsuchenden und geduldeten Flüchtlinge, langfristig in Sammelunterkünften wohnen. Mit dem geplanten Neubau der Erstaufnahmeeinrichtung in der Motardstraße (Industriegebiet Spandau) und der Eröffnung ständig neuer (Not-)Unterkünfte, ist kein Ende der Massenunterbringung abzusehen. Nebenbei reißen sich 8 private Firmen und 6 Wohlfahrtsverbände um den Betrieb der für sie lukrativen Einrichtungen.
Auf die gestiegene Anzahl von Asylanträgen reagiert der Senat mit der hektischen Einrichtung von Notunterkünften, die für die Unterbringung von Menschen teilweise völlig ungeeignet sind. Das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) beschränkt sich nur noch auf die Suche nach neuen Lagerstandorten und muss diese zumeist gegen den Widerstand der Anwohner_innen und Bezirksämter durchsetzen. Die dezentrale Wohnungsunterbringung ist aus dem Maßnahmenkatalog nahezu verschwunden.
Schuld sei der Mietmarkt. Und während die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ihre leerstehenden Wohnungen geheim halten bzw. für besser zahlende Mieter_innen neu bauen, beglückwünschen sich die politischen Parteien dafür, dass sie mit den Lagern zumindest Obdachlosigkeit verhindert hätten.
Wer ist verantwortlich für das Berliner Lagerland? Wer profitiert davon? Welche Bedingungen herrschen in den Lagern? Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Was können wir gemeinsam unternehmen, damit der Zugang zu privatem Wohnraum für alle offen ist?

Infoveranstaltung mit betroffenen Flüchtlingen, dem Flüchtlingsrat Berlin und Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg. Danach Einzeldiskussionen mit Initiativen und Betroffenen möglich.

Flyer: http://bglbb.blogsport.de/images/flyer_info_lagerland2013.pdf

Flashmob bei Sozialsenat – Redebeitrag Kundgebungstour 27.04.2013

27.04.2013 Redebeitrag vor dem Berliner Sozialsenat (gegenüber der Bundesdruckerei, Oranienstraße 106)

„In Berlin kommst du ins Lager“

Asylsuchende kommen wieder verstärkt nach Berlin. Sie werden für maximal drei Monate in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Spandau und in Lichtenberg untergebracht. Danach könnten sie in Wohnungen leben. Doch der Umzug in eine eigene Wohnung wird immer mehr zur Seltenheit. Stattdessen werden sie in anderen Sammelunterkünften im ganzen Stadtgebiet kasserniert. Woran liegt das? (mehr…)

27. April: Kundgebungen gegen Rassismus in Berlin

Kund­ge­bungen gegen Ras­sis­mus in Deutsch­land und Eu­ro­pa – ge­mein­sam zu den Orten von Ras­sis­mus und Re­pres­si­on in Ber­lin am 27.​4.​2013

Wir star­ten um 16 Uhr an der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on Unter den Lin­den/Wil­helm­stra­ße. Wei­ter geht’s um 17 Uhr an der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­ver­tre­tung ge­gen­über vom Mahn­mal für die er­mor­de­ten Jü­din­nen und Juden in Eu­ro­pa. Um 18 Uhr gibt es eine Kund­ge­bung gegen Sprin­ger, Bun­des­dru­cke­rei und Se­nats­ver­wal­tung für So­zia­les an der Ru­di-​Dutsch­ke-​Stra­ße/Axel-​Sprin­ger-​Stra­ße, um ab­schlie­ßend ab 19 Uhr ge­mein­sam an­ti­ras­sis­tisch im Görli zu enden.

Die Kund­ge­bun­gen sind an­ge­mel­det, um die Wege da­zwi­schen müsst ihr euch sel­ber küm­mern. Fahrrad ist also praktisch.

Die Uhr­zei­ten für die Kund­ge­bun­gen ste­hen fest, ihr könnt also auch je­der­zeit da­zu­sto­ßen oder erst ab 19 Uhr in der Gör­lit­zer Park kom­men.

Das ganze fin­det im Rah­men von Fight ra­cism NOW! statt.

Morgen Reinickendorf: Anwohnerveranstaltung zur Sammelunterkunft

Am Dienstag, 26. März findet in Reinickendorf eine Informationsveranstaltung der AWO zur geplanten Eröffnung einer neuen Sammelunterkunft für Flüchtlinge in einem ehem. Seniorenheim statt.


Rentner demonstrieren gegen ihren Umzug

Gegen diese Pläne für eine neue Sammelunterkunft gibt es massiven Widerstand seitens einer von CDU-Mann Ulrich Brinsa angeführten Bürgerinitiative. Es steht zu befürchten, dass Mitglieder der Bürgerinitiative die Informationsveranstaltung als Plattform für ihre
rassistische Hetze gegen Flüchtlinge nutzen.

Dienstag, 26. März 2013, 17.30 Uhr, Ernst-Reuter-Saal im Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215-239, 13439 Berlin.

Artikel dazu im Nordberliner

campaign 2013: fight racism now!


Fight Racism Now! is a nationwide campaign of leftist initiatives, marking the 20th anniversary of the abolishment of the constitutional right of asylum and the Solingen arson attack. Racism is not a marginal problem, but a normality in a society based on competition and global exploitation. We solidarize with the ongoing refugee protests. For May 25th, we call for a central demonstration in Berlin. Afterwards we will keep an eye on the federal elections campaign.

>>> fightracismnow.net <<<

Fight Racism Now! ist eine bundesweite Kampagne zum doppelten Jahrestag: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen. Rassismus ist kein Randphänomen, sondern Alltag in einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und weltweiter Ausbeutung beruht. Wir solidarisieren und mit den laufenden Protesten der Geflüchteten. Für den 25. Mai 2013 rufen wir bundesweit zu einer Demonstration in Berlin auf. Danach werden wir den Bundestagswahlkampf kritisch begleiten.

23.03.2013: Refugees Demo in Berlin

Polizeikongress: Antira-Aktionen

Als Ergänzung zu den Protesten rund um den Europäischen Polizeikongress fanden in diesem Jahr auch flüchtlingspolitische Aktionen statt: Am 18.2. eine größere Veranstaltung zum Thema „Europäisches Migrationsregime“ und einen Tag später eine Kundgebung zur gleichen Thematik direkt vor dem Polizeikongress im Berliner Congress Centrum (BCC) am Alexanderplatz.


Polizeisprecher Redlich am Rande der Kundgebung

Im Folgenden soll auf die Inhalte (Dublin III, Frontex und Polizeikongress) genauer eingegangen werden. (mehr…)

4.3. Soliabend im „Möbel Olfe“

Montag, 4. März 2013 ab 20 Uhr
Soliabend im Möbel Olfe (Direkt am Kottbusser Tor / Eingang Dresdner Str.) für das Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg

Das Bündnis ist ein Netzwerk aus Einzelpersonen und politischen Gruppen, die sich gegen die Lagerunterbringung von Flüchtlingen und Migrant_innen engagieren. Hauptforderung des Bündnisses ist die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen. Weiterhin haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Abschaffung der mit der Lagerunterbringung einhergehenden rassistischen Sondergesetze, wie das Sachleistungsprinzip und die
Residenzpflicht, zu fordern. Letztes Jahr haben wir uns darüberhinaus eindringlich mit dem neuen Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld beschäftigt.

Menschenwürdiges Leben für Alle! Keine Sachleistungen! Keine Lagerhaltung für Asylsuchende! Bewegungsfreiheit und freie Wohnungswahl für Alle!

Wir präsentieren am Montag, den 4.3. ab 20 Uhr im Möbel Olfe eine Ausstellung zur Lagerunterbringung, Hintergrundinfos zu den Verantwortlichen in der Region, skandalöse Visuals und Musik von DJ Shuffle (Kiezdisko), DJane Aldi Mallorca (Rock) und Team Testrock & Schürze (Diskurspop).

Women in Exile: Why we demonstrate again on march 8th in Potsdam

On March 8th 2011 we met with Mr. Baaske, the Minister for social affairs in Brandenburg and discussed our problems with him. We stated clearly: No Lager for Women! Close all Lager!

The Minister appeared to be concerned and said that he supported our demands to accommodate refugees in flats. At the least he promised to improve the living conditions in collective accommodations – especially for women.

Let us see what happened since then: (mehr…)

19.2. Antira-Kundgebung beim Polizeikongress

„No nation, no border! Fight law and order!“
Kundgebung gegen den europäischen Polizeikongress
19.02.2013, 16.30 Uhr am Berliner Congress Zentrum (Alexanderplatz)

Am 19./20. Februar steigt in Berlin wieder der ‚Europäische Polizeikongress‘, mit hunderten selbsternannten Sicherheits­expert_innen aus allen EU-Staaten: Polizist_innen, Innenminister, Geheimdienstler_innen, Parlamentarier_innen und Wirtschaftsvertreter_innen. Es geht um die „Europäisierung der Sicherheitspolitik“, also um grenzüberschreitende Poli­zeistrukturen und Datenbanken, um militarisierte Außengrenzen, um die Überwachung und Kontrolle sozialer Kämpfe. (mehr…)

„Alles unter Kontrolle?“ – Veranstaltung zur europäischen Migrationsabwehr, Frontex, Dublin 3 und den Polizeikongress

Veranstaltung: „Alles unter Kontrolle?“
Europäische Migrationsabwehr – Frontex, Dublin 3, Polizeikongress

Wann: Montag, 18.02.2013, 20 Uhr
Wo: Besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule (Reichenberger Str. 131 Ecke Ohlauer Str., Kreuzberg)
Mit wem: No Border Frankfurt/Main, Borderline Europe, Out of Control und Bündnis gegen Lager Berlin Brandenburg

Am 19./20. Februar tagt in Berlin der Europäische Polizeikongress mit hunderten Sicherheitsexpert_innen aus den EU-Mitgliedsstaaten. Die jährliche Vernetzung der „Praktiker_innen“ ist Ausdruck einer europäisierten Sicherheitspolitik nach innen und außen. Grenzüberschreitende Polizeistrukturen, gemeinsame Manöver und Datenbanken ergeben ein Netz immer enger werdender Überwachung und Kontrolle. (mehr…)

Morgen: Soli-Demo nach Waßmannsdorf

Solidarität mit den von Nazis angegriffenen Asylsuchenden im Lager Wassmannsdorf
DEMO am Samstag, 27.Oktober 2012 // S-BHF Schönefeld // 12.00 Uhr

Am 9.10. kam es zum wiederholten Mal zu einem rassistsichen Angriff auf die Flüchtlinge im Lager Waßmannsdorf. Mehre Scheiben wurden eingeworfen, “Rostock ist überall” an die Außenwand gesprüht. Die Flüchtlinge dort leben in Angst und zudem in unzumutbaren in den alten militärbaracken. Ein paar Tage später hat das lokale Verkersunternehmen den Fahrplan so geändert, dass die Flüchtlinge abends nur auf einem viel zu langem Weg, kompliziert durch mehrfaches Umsteigen und mit einem lagem Fußweg von der Haltestelle zum Lager kommen. Die Regierung tut nichts, um die Flüchtlinge gegen die Angriffe durch Nazis zu schützen, Bussunternehmen fahren nur auf lukrativen Strecken und die anderen Bewohner_innen von Waßmannsdorf halten sich mit Solarität mehr als zurück. Ist Rostock überall? (mehr…)

Heute: „Grünau hilft!“ Bürgerversammlung zur Notunterkunft in Grünau

In Berlin-Grünau wurde am Wochenende eine Notunterkunft für Flüchtlinge eröffnet. Diese war vorgesehen für 50 Menschen, mittlerweile befinden sich dort 107 Menschen. Die Räumlichkeiten sind für eine solche Nutzung nicht geeignet!  
Auch die Lage des Hauses ist gefährlich, denn Grünau liegt im Einzugsgebiet des NW-Berlin (Nationaler Widerstand), deren Mitglieder bereits vor ca. zwei Wochen ein Flüchtlingsheim in Waßmannsdorf (nähe Schönefeld) angegriffen haben.

Informationsveranstaltung der BVV Treptow-Köpenick
Zum Thema: Grünau hilft!
Zur Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Bürgeramt

Freitag, 26. Oktober 2012
um 20.00 Uhr Friedenskirche Grünau
Don-Ugoletti-Platz 1 (verlängerte Eibseestraße) 12527 Berlin

Mit: Matthias Schmidt, BVV Treptow-Köpenick, Minka Dott, Bürgerhaus Grünau
Angefragt: Franz Allert, Präsident des Lageso, Senat Berlin; Oliver Igel, Bürgermeister Treptow-Köpenick; Robert Schaddach, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Bleibt zu hoffen, dass weder die NPD noch die CDU diese Veranstaltung als Forum für rassistische Hetze gegen Flüchtlinge nutzen!

Ob in Grünau oder Rudow: Das Problem ist das verantwortungslose Unterbringungskonzept des Senats und die Untätigkeit der Sozialverwaltungen der Bezirke. Wohnungen statt Lager!

Demo 13.10.12: Beitrag vor dem Berliner Sozialsenat

Redebeitrag vor dem Berliner Sozialsenat (Oranienstraße 106)

Berlin steckt wieder mehr Flüchtlinge in Lager!
Ein Redebeitrag vom Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg

In der Oranienstraße 106 hat die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales ihren Amtssitz. Hier sitzen die Verantwortlichen für die Lagerunterbringung und für den Vollzug des Sachleistungsprinzips in Berlin. Wir sind deshalb nicht das erste Mal hier und doch hat sich die Situation unter dem neuen CDU-Senator Mario Czaja zugespitzt.
Denn unter ihm kommen wieder mehr Flüchtlinge in Lager; in menschenunwürdige Unterbringungen und in gesellschaftliche Isolation. Die Zahl der in Lagern lebenden hat sich verdoppelt. Mittlerweile gibt es 17 Lager in denen jeweils zwischen 10 und 500 Flüchtlinge untergebracht sind. Zusammen sind es momentan 3.500 Menschen, die hier so leben müssen.
Aus dem Sozialsenat heißt es seit Monaten, dass ein Unterbringungs-Notstand droht. Doch getan wird nichts. Vor allem Flüchtlinge aus Syrien, dem Iran, Irak und Afghanistan, überfordern die Berliner Behörden angeblich so stark, dass zu Mitteln gegriffen wird, die seit zehn Jahren seltener geworden waren. Statt Flüchtlinge vorzugsweise in Wohnungen unterzubringen, wird nun die Internierung in Heime wieder zur Normalität. Das ist politisch gewollt, denn der zum Teil mehrjährige Aufenthalt, mit gleichzeitigem Arbeitsverbot, soll den Geflüchteten so unangenehm wie möglich gemacht werden. (mehr…)

Demo am 13.10. / 15 Uhr / Oranienplatz

Aufrufe >>>

Wir sind Flüchtlinge aus den verschiedensten Regionen der Welt, wir alle flohen auf der Suche nach Freiheit und Menschlichkeit. Entgegen den Verheißungen fanden wir diese weder in Europa noch in Deutschland. Nach einem weiteren Selbstmord eines unserer Leidensgenossen, entschlossen wir uns, die Marginalisier-ung und Entrechtung, die der deutsche Staat für uns vorsieht, nicht mehr länger hinzunehmen.

Wir haben die Flüchtlingslager verlassen und die Essenspakete boykottiert. Wir haben die Gutscheine ignoriert und die Plätze der Städte besetzt. Seit dem 8. September befinden wir uns auf einem Protestmarsch von Würzburg nach Berlin, um unsere Forderungen in die Hauptstadt und damit in das politische Zentrum Deutschlands zu tragen. Mit der großen Demonstration in Berlin am 13. Oktober findet eine Etappe unseres Kampfes einen Abschluss, gleichzeitig markiert sie den Anfang einer neuen. Alle Menschen, denen das Menschsein noch etwas bedeutet, sind dazu aufgerufen, sich an diesem Tag und darüber hinaus unserem Protest anzuschließen. Setzten wir gemeinsam der Isolation, Diskriminierung und Zermürbung der Flüchtlinge ein Ende!

Abschiebestopp! Abschaffung der Residenzpflicht! Abschaffung der Flüchtlingslager!

http://asylstrikeberlin.wordpress.com

Brandenburger Flüchtlinge in Solidarität mit dem „Refugee Protest March to Berlin“

Am 4. Oktober kommt der Protestmarsch von Flüchtlingen aus Bayern in Potsdam an- auf ihrem Weg dorthin, wo die Gesetze, die sie knechten, gemacht werden. Wir wollen diesen entschlossenen KämpferInnen einen würdigen Empfang bereiten.Wir, Flüchtlinge aus Brandenburg solidarisch mit dem Protestmarsch nach Berlin, nehmen wir landspezifische Aktionen vor um zu dieser Welle von massiver Mißbilligung und Bestreitung der Asylpolitik in Brandenburg und in Deutschland im allgemeinen beizutragen.In dieser Hinsicht,beabsichtigen wir die folgenden Aktionen durchzuführen:

am 4.Oktober 2012, organisieren wir eine Pressekonferenz in Dortustraße 47 , 14467 Potsdam am Sitz von Refugees Emancipation ab 11 Uhr um die heutige und reelle Lage der Flüchtlingen im Land Brandenburg darzulegen und unsere Beanspruchungen herauszustellen.

am 5. Oktober 2012, um 10 Uhr, reichen wir ein schriftliches und ausführliches Memorandum an das Parlament des Landes BRANDENBURG ein, das die unterschiedlichen Ungerechtigkeiten und Unregelmäßigkeiten der Asylpolitik in unserem Bundesland lediglich und in Deutschland im allgemeinen unterstreicht und nehmen wir aktiv an der allgemeinen Demonstration teil.

Women in Exile, FIBB, Migrants World, Refugees Emancipation

Aufruf zur Begleitung des Protestmarschs der Flüchtlinge in Brandenburg

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Foto: Mahdiyeh Tayefeh Kalhori

Am Sonntag, 30. September überschreitet der Flüchtlingsprotestmarsch die Landesgrenze zu Brandenburg und wird über Belzig, Brück und Potsdam verlaufen. Der Flüchtlingsrat Brandenburg ruft alle dazu auf, den Protestmarsch der Flüchtlinge zu unterstützen und nach Möglichkeit ein Teil des Weges zu begleiten.
Hier die Stationen:
30.09. Klein Marzehns (mehr…)

24.09. Veranstaltung zum Flüchtlingsmarsch

Die Asylstreik-Bewegung Würzburg-Berlin. Infos und Diskussion über Unterstützungsmöglichkeiten.
24.9. Bandito Rosso, Lottumstr. 10a, Berlin-Mitte
21 Uhr

Aus den harten Kämpfen der hungerstreikenden Flüchtlinge in Würzburg gingen ein Protestmarsch und eine Bustour hervor, die am 8. September starteten und nach Berlin führen. Damit demonstrieren die Aktivist_innen für einen menschenwürdigen Aufenthaltsstatus in Deutschland und für die Abschaffung von Lagern, Gutscheinen und Residenzpflicht. Sie werden Anfang Oktober in Berlin ankommen. Hier haben Aktivist_innen aus Würzburg das Protestcamp am Heinrichplatz errichtet und arbeiten am Aufbau eines zweiten Camps. Das „Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg“ will mit AktivistInnen vom Heinrichplatz über den Protestverlauf informieren und mit euch über Unterstützungsmöglichkeiten diskutieren.