Archiv der Kategorie 'English'

Wieder eine Konferenz der Ausbeuter und Heuchler…

English below/ Français suivra bientôt

Wieder eine Konferenz der Ausbeuter und Heuchler…

Einladung zu einem Treffen zur Vorbereitung einer Protestaktion gegen die EU-Afrika-Konferenz 28.-30.11.2017

Zeit: Montag 16.10. 2016, 19 Uhr
Ort: Aquarium (Skalitzer Straße 6) am Kottbusser Tor, 10999 Berlin
Im November 2017 wird es in der Elfenbeinküste einen Gipfel zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union geben. Er ist der fünfte Gipfel einer Reihe und soll die Pläne der ersten vier aufgreifen. Der erste Gipfel der Afrikanischen Union und der Europäischen Union fand am 3. und 4. April 2000 in Kairo statt. Dem folgte 2007 der Gipfel in Lissabon/Portugal, 2010 der Gipfel in Tripolis/Libyen, schließlich 2014 der Gipfel in Brüssel/Belgien. Vom ersten zum vierten ging es angeblich darum, den Entwicklungsländern zu helfen, Hunger zu bekämpfen, ironischerweise mittels ihrer institutionellen Austeritätspolitik, wodurch die afrikanische Jugend außer Landes getrieben wurde. (mehr…)

3. Vernetzungstreffen zur Vorbereitung von Protesten gegen die G20-Konferenz „Partnerschaft mit Afrika“

English below
français plus bas

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*Einladung zum 3. Vernetzungstreffen zur Vorbereitung von Protesten gegen die G20-Konferenz „Partnerschaft mit Afrika“ (12./13. Juni in Berlin)*

Zeit: *Sonntag, 19. März, 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr*

Ort: *Aquarium (neben Südblock), Skalitzer Str. 6, U8/U12 Kottbusser Tor*

Nachdem wir auf dem letzten Treffen Arbeitsgruppen zu Mobilisierung/Öffentlichkeitsarbeit, Recherche/Veranstaltungen sowie zur geplanten Demo gebildet haben, wird es dieses Mal um erste Ergebnisse der AGs gehen, um Motto, Aufruf und Organisationsweise unserer Vernetzung.

*Die Afrika-Konferenz der Heuchler wird nicht ungestört über die Bühne gehen!*

Kontakt: Initiative gegen das EU-Grenzregime: buendnis_gegen_lager(at)riseup.net

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against the G20 Africa Partnership Conference

Invitation to a networking meeting to prepare protests
- against the G20 Africa Partnership Conference -

June 12th to 13th 2017 in Berlin

Time: Wednesday, 25th of January 2017, 7 pm
Location: Aquarium (near Südblock), Skalitzer Str. 6, U8/U12 Kottbusser Tor

Our initiative has been working on a criticism of the so-called ‘EU Migration Management’ launched in 2015. African and Asian states are forced to control and prevent migration. The European countries are drawing borders in Africa once again.

Negotiations often take place in secret, bilaterally or on EU level (e.g. the so-called ‘Valetta Process’).
Security and life of millions of people are sold for couple of billion Euros. (mehr…)

Yesterday Roma, today people from Afghanistan, tomorrow we? Hier Roma, aujourd‘hui les gens de l‘Afghanistan, demain nous?

Demonstration – Protest march – Démonstration
10.12.2016 – 12:00 – U-Bhf Turmstr (U 9), Berlin

Call for solidarity against deportation
Appel à la solidarité contre la déportation

Everyone, no matter what nationality you are, join to protest against deportations to Afghanistan!
Today people from Afghanistan, tomorrow we, other refugees, will be affected. The German government claims that Afghanistan is a safe country. They claim this also about many other countries where is war or people are persecuted. (mehr…)

No one is save in Afghanistan

No One Is Safe in Afghanistan from HDDfilm on Vimeo.

Unterstützt unser Anliegen mit einer Unterschrift unter die Petition „Keine Abschiebungen in den Krieg – Schutz für Geflüchtete aus Afghanistan!“

Workshop in Potsdam: Solidarität mit Flüchtlingen! Aber wie?

Invitation Arabe attachée / Einladung in Arabisch im Anhang /Invitatation Arabic attached / العربية ضمتها

Sonntag, 9.08.2015
11°°-18°°
Universität Potsdam
am Neuen Palais 10,
Haus 8, Raum 0.64
14469 Potsdam

Solidarität mit Flüchtlingen! Aber wie?
Einsteiger_innen-Workshop für junge Aktivist_innen mit und ohne Fluchthintergrund

Asylbewerberleistungsgesetz, Asylverfahrensgesetz, Asylrecht, Aufenthaltsrecht, Dublin III… Gesetze und administrative Rahmenbedingungen auf kommunaler –, Landes- und Bundesebene, die Asylsuchende betreffen, scheinen unentwirrbar und nur sehr schwer verständlich zu sein. Wir versuchen diese Strukturen greifbar zu machen, indem wir an den dringendsten Bedürfnissen und Fragen von teilnehmenden Asylsuchenden anknüpfen.
Dabei sollen vor allem strategische Fragen diskutiert werden:
Wie und wo kann ich einen Widerspruch einlegen? Wo kann ich mich beschweren? Wie kann ich (andere) Flüchtlinge effektiv unterstützen? Was kann nur ein_e Rechtsanwält_in leisten? Wo müssen wir politisch agieren, weil sich die Situation nur dadurch verändern lässt? Wie finden wir Bündnispartner_innen? An welche Adressat_innen müssen wir unseren Protest richten? Wie kann die Öffentlichkeit uns in unseren Anliegen unterstützen?
(mehr…)

Stoppt Die Verschärfung des Asylrechts! Stop au durcissement du droit d‘asile! Stop the threat of tightening asylum laws!

Für eine wirkliche Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete! Demonstration am Freitag, 5. Dezember 2014, 14 Uhr, Potsdamer Platz
Die Bundesregierung wird Anfang Dezember einen Gesetzesentwurf mit dem sperrigen Titel „zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ veröffentlichen. Doch die angekündigte Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete wird so gut wie keinem der Betroffenen zugute kommen. Stattdessen entpuppt sich die Gesetzesänderung als die umfassendste Verschärfung des Asylrechts seit 1993. Alle Flüchtlinge im Dublin-Verfahren, die in einem anderen EU-Land registriert sind, sollen in Abschiebungshaft gesperrt werden. Das betrifft gut ein Drittel aller Flüchtlinge.
Und auch für die rund 95.000 Flüchtlinge mit dem Status der „Duldung“, wird sich nichts zum Guten wenden. Ihr Leben soll weiterhin so unerträglich wie möglich gemacht werden, um sie zur „Mitwirkung“ bei der eigenen Abschiebung zu erpressen. Sie werden mit Arbeitsverbot und „Residenzpflicht“ belegt, müssen mitunter Jahrzehnte in Lagern wohnen und erhalten gekürzte Sozialleistungen. Sie sind zu einem Vegetieren außerhalb der Gesellschaft verdammt, ohne Chancen und Perspektiven.

Keine Verschärfung des Asylrechts! Für eine menschenwürdige Asylpolitik! Weg mit Arbeitsverboten, Einreisesperren und Abschiebehaft! Für ein Bleiberecht für langjährig Geduldete! Ohne Ausschlussgründe und für alle!

Facebookevent

A real right to stay for refugees who lived over many years with „Duldung“! Demonstration on Friday, December 5, 2014, 14clock, Potsdamer Platz
The Federal Government will publish a proposal for a new bill in early December with the cumbersome title „to redefine residency rights and the termination of residence“. But nearly nobody will benefit from the announced right to stay for refugees who lived over many years with „Duldung“ Instead, the changes in the law turn out to be the most comprehensive tightening of asylum law since 1993. All Refugees in the Dublin procedure, who registered in another EU country are to be locked up in detention. This applies to around one third of all refugees.
And for the approximately 95,000 refugees with the status of „Duldung“ nothing will change for the better. Their life will be made as unbearable as possible in order to press them to cooperate with their own deportation. They get work ban, Residence obligations, reduced social benefits and sometimes have to live for decades in camps. They are doomed to live an inhuman life outside the society without opportunities and perspectives.

No tightening of asylum law! For a human asylum policy! Abolish work bans, entry barriers and deportation! Right to stay for refugees who lived over many years with „Duldung“ ! Without Exclusion and for all!

Pour de vraies mesures de régularisation pour les Geduldete de longue date ! Manifestation le 5 décembre 2014 à 14h00, Potsdamer Platz
Le 3 décembre 2014, le gouvernement fédéral publiera un projet de loi intitulé „pour une nouvelle réglementation de la régularisation et de la fin de séjour“. Les nouvelles mesures de régularisation ne s‘appliqueront cependant à personne, sinon à une infime minorité. Cette loi constitue au contraire le durcissement le plus important du droit d‘asile depuis 1993. Tous les réfugiés concernés par la procédure Dublin, c‘est-à-dire enregistrés dans un autre pays de l‘UE, devront être internés en centre de rétention. Cela concerne au moins un tiers de l‘ensemble des réfugiés.
Pour les 95 000 réfugiés qui vivent sous le régime de la „Duldung“ en Allemagne (suspension provisoire de l‘expulsion), les nouvelles propositions annoncent un clair durcissement. La vie de ces personnes doit être rendue aussi pénible que possible pour les inciter à „coopérer“ à l‘émission de leur passeport. Ils sont pénalisés par une interdiction de travailler, une réduction des aides sociales et le „Residenzpflicht“ (restriction géographique) et doivent loger dans des camps. Ils sont condamnés à végéter en dehors de la société, sans aucunes chances ni perspectives.

Pas de durcissement du droit d‘asile ! Pour une politique d‘asile respectueuse de l‘être humain ! En finir avec les interdictions de travail, les interdictions d‘entrer sur le territoire et les centres de rétention! Pour la régularisation des Geduldete de longue date ! Sans clauses d‘exclusion et pour tous !

Stop the impending limitation of the right to asylum!

For a true right of residence for people classified as ‚tolerated pending deportation‘ over a number of years! Demonstration on 5th December 2014 at 2 pm, Potsdamer Platz

On the 3rd of December 2014, the Federal Government will publish a draft of the awkwardly titled law: “for the redefinition of the right of residence and the termination of residence”. However, the announced regulation of the right of residence for those who have been classified for years as ‚tolerated pending deportation‘ will benefit almost none of those living with this classification. Instead, this law represents the most comprehensive restriction of the right to asylum since 1993. All refugees who are registered in another EU country and are therefore subject to the ‚Dublin Regulation‘ are to be locked up in detention centres pending deportation. This affects around a third of all refugees. (mehr…)

Dreisprachige Broschüre zu gemischter Organisierung, Definitionsmacht und Critical Whiteness

Anlässlich der noborder lasts forever-Konferenz in Frankfurt hat die Initiative transact unter dem Titel „Wie ist deine Freiheit mit meiner verbunden“ eine 40-seitige Broschüre zu gemischter Organisierung, Definitionsmacht und Critical Whiteness erstellt. Die Broschüre liegt auf deutsch, englisch und französisch vor und kann gegen Portokosten bei uns bestellt oder im Internet runtergeladen werden. Deutsch: http://transact.noblogs.org/files/2014/02/transact6_de.pdf

On the occasion of the no border lasts forever-conference in Frankfurt the initiative transact has put together with the title „How is your liberation bound up with mine“ a 40-pages brochure about mixed Organizing-Processes, the Power of Definition and Critical Whiteness. The brochure is availabe in german, english and french and can be ordered for the cost of postage; or it can be downloaded from our website: http://transact.noblogs.org/files/2014/02/transact6_en.pdf

À l‘occasion de la conférence „noborder lasts forever“ à Francfort, l‘initiative „transact a crée, sous le titre „Comment ta liberté est liée à la mienne“, une brochure (40 pages) sur l‘organisation mixte, le pouvoir de définition et le critical whiteness. La brochure est disponible en allemand, anglais et fraincais. On peut la commander au frais de port ou télécharger de notre site web. http://transact.noblogs.org/files/2014/02/transact6_fr.pdf

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“Call for a step against violence against women: no Lager for women!”

In a “Gemeinschaftsunterkunft” for asylum seekers in Brandenburg at the end of September: A young women is severely maltreated and threatened by her ex-partner who lives in the same accommodation. Seeking help, she turns to staff members of the “Heim” and gets the “advice” to lock herself in her room to protect herself. Nobody belonging to the staff of the “Heim” feels responsible for her protection when using the shared kitchen or the shared sanitary facilities. Other female inhabitants of the accommodation inform activists of ‘Women in Exile’, a Brandenburg self-organisation of refugee women. They pick the woman up at the “Heim”, accompany her to a hospital to have her injuries treated, and afterwards to a police station. There she files charges and the police find her a protected flat for women. The women of Women in Exile bring her by taxi to the safe flat which is about 20 km away.
Violence against women it no isolated incident and in Germany there are laws and support organisations to protect of victims of “domestic violence”. The woman would have been in a different situation if she and her child of 2 months had been living in an own flat: She would have called the police and they would have been responsible for protecting her. Following consultation with her either the perpetrator of violence would have been “sent away” or the police would have brought her to a safe flat.
Due to the lack of privacy in collective accommodation refugee women are especially exposed to violence.

This is one of the reasons why Women in Exile & Friends initiated the appeal “Call for a step against violence against women: no Lager for women!”.It is supported by many antiracist, feminist and human rights organisations. On the occasion of the 25/11/2013, the international day against violence against women, we demand from all decicision-makers to abolish accommodation of refugee women in Lagers.

You can sign the appeal here:
https://www.openpetition.de/petition/online/aufruf-zu-einem-schritt-gegen-gewalt-gegen-frauen-keine-lager-fuer-frauen (mehr…)

Festival gegen Rassismus: Workshop „Widerstand von Flüchtlingen“


5 sprachiger Flyer als PDF

Workshop: Widerstand von Flüchtlingen
Seit Jahrzehnten gibt es selbstorganisierten Widerstand von Flüchtlingen gegen ihre Behandlung in Deutschland. Wie organisieren und mobilisieren? Welche Probleme gibt und gab es? Was können wir aus vergangenen Kämpfen lernen?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Kommt zum Workshop auf dem Festival gegen Rassismus am Sonntag, 18.8., Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Workshop: Resistance of refugees
For decades, there has been self-organized resistance of refugees
against their treatment in Germany. How to organize and mobilize?
What problems are and were there? What can we learn from past struggles?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Come to the workshop at the festival against racism on Sunday, 18.8., 11
o‘clock. Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Workshop: La résistance des réfugiés
Pendant des décennies, il y a une résistance auto-organisé des réfugiés
contre leur traitement en Allemagne. Comment organiser et mobiliser?
Quels sont et étaient les problèmes là? Qu‘est-ce que nous pouvons apprendre de luttes passées?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Venez à le Workshop au festival contre le racisme, le dimanche, 18.8., 11 heures Blücherplatz Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Workshop: La resistencia de los refugiados

Hace decadas hay resistencia auto-organizada refugiados
contra el trato que reciben en Alemania. Cómo organizar y movilizar?
¿Qué problemas hubo y hay? ¿Que se puede aprender de luchas pasadas?
Bündnis gegen Lager Berlin/Brandeburg
Ven al Workshop en el festival contra el racismo el domingo, 18.8., 11 horas
Blücherplatz, Berlin-Kreuzberg, U1 (Hallesches Tor)

Воркшоп: Сопротивление беженцев
Самоорганизованное сопротивление беженцев против репрессий существует в Германии десятки лет.
Как организваться и мобилизовать сторонников?
Какие проблемы были в прошлом и существуют сегодня?
Чему нас учит опыт борьбы в прошлом?
Альянс против лагерей Берлин / Бранденбург
Приходите на воркшоп на фестивале против расизма
в воскресенье, 18 августа на Блюхер Плац (Blücher Platz) ,
Берлин-Кройцберг, метро: U1 (Hallesches Tor)

Montag, 3. Juni, Antira-Demo in Eisenhüttenstadt nach Selbstmord eines Flüchtlings

Against Lager, Residenzpflicht & Deportation

[en/de/pe]

In Eisenhüttenstadt there is the „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“, the central refugee camp, in Brandenburg. That means that every refugee that is seeking asylum in Brandenburg is sent to the lager in Eisenhüttenstadt, where they have to live during their asylum process until they get transfered to another lager in Brandenburg or are deported. Part of the lager is a deportation prison where rejected asylum seekers are brought to deport them directly. (mehr…)

‘Break Isolation’ besucht Prenzlau


13th of April 2013 – BREAK ISOLATION Solidarity Act Demonstration and visit in Prenzlau

After repeated reports of refugees from the city of Prenzlau 100km north of Berlin about Nazi attacks we decided to hold a solidarity visit and demonstration to support public protest on April 13th. The refugees had been reported about repeated attacks of Nazis against them on their ways outside of the lager in town. Police was informed in every case but never proved to be able to get hold of the perpetrators. Complaints of the refugees were answered with the advice not to leave the lager if not necessary. (mehr…)

6. Mai: Infoveranstaltung zu Eisenhüttenstadt

06.05.2013 | 19:00
Laidak | Boddinstraße 42/43 | Neukölln | U-Bahnhof Boddinstraße (U8)
Eisenhüttenstadt: „Erstaufnahmelager“ und Abschiebeknast
Eisenhüttenstadt: „initial admission camp“ and deportation prison.
Eisenhüttenstadt: „Erstaufnahmeeinrichtung“ et prison de déportation.

„Stop Residenzpflicht, Deportation & Lager!“- so lautet eine zentrale Forderung der Refugee-Bewegung in der BRD. Seit vielen Jahren gelingt es Geflüchteten mit ihren selbst organisierten Protesten gegen rassistische Sondergesetze medial Aufmerksamkeit zu erreichen. Zuletzt wieder im Rahmen des Protestcamps auf dem Oranienplatz. Bei dieser Veranstaltung wollen wir das Thema der Lagerunterbringung in Eisenhüttenstadt beleuchten. (mehr…)

campaign 2013: fight racism now!


Fight Racism Now! is a nationwide campaign of leftist initiatives, marking the 20th anniversary of the abolishment of the constitutional right of asylum and the Solingen arson attack. Racism is not a marginal problem, but a normality in a society based on competition and global exploitation. We solidarize with the ongoing refugee protests. For May 25th, we call for a central demonstration in Berlin. Afterwards we will keep an eye on the federal elections campaign.

>>> fightracismnow.net <<<

Fight Racism Now! ist eine bundesweite Kampagne zum doppelten Jahrestag: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen. Rassismus ist kein Randphänomen, sondern Alltag in einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und weltweiter Ausbeutung beruht. Wir solidarisieren und mit den laufenden Protesten der Geflüchteten. Für den 25. Mai 2013 rufen wir bundesweit zu einer Demonstration in Berlin auf. Danach werden wir den Bundestagswahlkampf kritisch begleiten.

Women in Exile: Why we demonstrate again on march 8th in Potsdam

On March 8th 2011 we met with Mr. Baaske, the Minister for social affairs in Brandenburg and discussed our problems with him. We stated clearly: No Lager for Women! Close all Lager!

The Minister appeared to be concerned and said that he supported our demands to accommodate refugees in flats. At the least he promised to improve the living conditions in collective accommodations – especially for women.

Let us see what happened since then: (mehr…)

Demo Wassmannsdorf

More pictures
200 Activists and refugees hold a rally in front of the Asylum Residence in Wassmansdorf. The shelter was attacked by Neo-Nazis a few days prior. The refugees talked to residents about their living conditions.

Einladung für Flüchtlinge: 18.8. Festival gegen Rassismus

Das Bündnis »Festival gegen Rassismus« besteht aus Gruppen und Einzelpersonen. Wir wollen eine deutschlandweite Gegenöffentlichkeit zu rassistischer Diskriminierung und Ausgrenzung herstellen und uns für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.
Das „Festival gegen Rassismus“ ist als bundesweite Plattform gedacht, um Rassismus sichtbar zu machen und zu diskutieren, was wir dagegen tun können. Alle sind eingeladen, diesen Raum zusammen kulturell und politisch zu gestalten: wir wollen uns treffen, informieren, diskutieren, einander stärken, zusammen musizieren, Spaß haben und vieles mehr – mit alt und jung.
Wir laden euch, Flüchtlinge aus verschiedenen Lagern, ein, daran teilzunehmen.
Mit Euch wollen wir uns über die Probleme in den Lagern austauschen und gemeinsam überlegen, welche Gegenstrategien wir zusammen entwickeln können.

Wir treffen uns am Samstag, 18. 8. um 13°° zum gemeinsamen Essen.
Die Diskussion beginnt um 14°° bis 17°° danach haben wir Zeit zum spielen, tanzen, Musik hören und allem, was Spaß macht. Wenn ihr in Berlin übernachten wollt, sagt uns bitte bescheid.

Die Fahrtkosten werden erstattet. Bitte kommt mit dem günstigsten Ticket (Brandenburg-Ticket mit 5 Personen).

l‘Alliance ‚festival contre le rassisme‘ est formé de plusieures groupes et individuelles personnes. Ils veulent créer dans toute l‘Allemagne un contre-public à la discrimination raciale et l‘exclusion. Et ils veulent travailler pour une société juste.
Le «Festival contre le racisme“ est conçu comme une plate-forme nationale pour le racisme de visualiser et de discuter de ce que nous pouvons faire à ce sujet. Tous sont invités à faire de cette pièce ainsi que culturellement et politiquement: nous voulons nous faire apprendre, discuter, se renforcer, faire de la musique, avoir du plaisir et beaucoup plus – jeunes et vieux.
Nous invitons les réfugiés, qui vivent dans plusieurs camps à y assister. Nous voulons partager avec vous au sujet des problèmes dans les camps et de décider ensemble avec vous, quelles sont les stratégies que nous pouvons développer ensemble.

Nous nous réunirons samedi 18.8. à 13h à manger ensemble. La discussion commence à 14h jusqu´ à 17h, puis nous avons le temps de jouer, danser, écoutez de la musique et avoir tous du plaisir. Ceux qui aimerons dormir a Berlin peuvent le faire mais dite le nous avant qu´on puisse vous chercher la oú dormir. Les tickets de voyage sont remboursés.
S‘il vous plaît venez avec les billets les moins chers (Brandenburg-Ticket avec 5 personnes).

The Alliance „Festival against Racism“ consists of groups and individuals, who wish to establish a nationwide public to counter racial discrimination and exclusion and work toward a just society.
The „Festival against Racism“ is intended as a nationwide platform against racism to visualize rasism and discuss what we can do about it. All are invited to shape this space together culturally and politically, we want to meet, to learn, to discuss, to strengthen us, to make music, to have fun and much more – Old and Young together.
We invite you, refugees, who are living in several camps, to attend.
We want to share with you the problems in the camps and decide together with you, what counter strategies can we develop together.

We will meet on saturday 18.8. at 13°° to eat together.
The discussion starts at 14°° to 17°° then we have time to play, dance, listen to music and what we all have fun. If you want to stay in Berlin over night, please tells us. The travel expenses will be reimbursed.
Please come with the cheapest tickets (Brandenburg-Ticket with 5 persons).

Mehr Information/plus d‘informations/ more information: http://festivalgegenrassismus.wordpress.com

“Frauen raus aus den Lagern!” Offener Brief von Women in Exile an Minister Baaske

Die Initiative „Women in Exile“ hat anlässlich des 8. März, dem Internationalen Frauentag, an Herrn Minister Baaske einen offenen Brief übergeben, indem er erneut aufgefordert wird, das Recht auf Privatsphäre für Flüchtlingsfrauen in Brandenburg durch die Unterbringung in Wohnungen zu verwirklichen.

„Am 8. März 2011 haben wir mit Herrn Minister Baaske über unsere Probleme und Forderungen gesprochen und er hat versprochen, uns zu unterstützen.“ so Elisabeth Ngari, eine der Gründerinnen der Flüchtlings­frauengruppe ‚Women in Exile‘. „Jetzt haben wir einen offenen Brief geschrieben, um ihn an dieses Versprechen zu erinnern.“
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Kampagne gegen Flughafenasylverfahren und Gewahrsam auf dem BBI

Mit großen Feierlichkeiten soll am 3. Juni 2012 der neue Großflughafen in Berlin-Schönefeld eröffnet werden. Weit weniger bekannt ist, dass an diesem Stichtag auch ein Abschiebeknast für Flüchtlinge eröffnet werden soll – und zwar im Transitbereich eben jenes neuen Flughafens! Der Abschiebeknast auf dem Flughafengelände dient zur Sicherung eines speziellen verkürzten Asylverfahrens für Flüchtlinge, die auf dem Luftwege eingereist sind. Während der Dauer des Verfahrens werden sie auf dem Flughafengelände festgehalten. Bislang werden diese Flughafenverfahren in größerem Maßstab an den Flughäfen in Frankfurt und Düsseldorf durchgeführt. Dort hat sich gezeigt, welche menschenrechtsverletzenden Konsequenzen das beschleunigte Verfahren hat: Durch die Verkürzung des Asylverfahrens haben Behörden und Gericht keine Zeit die Anträge richtig zu prüfen und lehnen den Großteil ab. Trotz scharfer Kritik stellen die verantwortlichen Politiker_innen auf Bundes- und Landesebene in Berlin und Brandenburg auf Durchzug! Die politischen Entscheidungsträger_innen müssen klar benannt und zur Verantwortung gezogen werden. Vor allen Dingen jedoch müssen wir die Inbetriebnahme dieses Asylknastes verhindern. Es kann nicht sein, dass das Grundrecht auf Asyl einer weiteren rassistischen Maßnahme zur Abschreckung von Flüchtlingen zum Opfer fällt.

ENGLISH: With a big inauguration celebration the new airport Berlin Schönefeld will be opened on June third 2012.The fact that this is also the date where a new deportation prison will be opened-in the transit area of this new airport-is a lot less known. The deportation prison on the airport has the purpose to help enforce an accelerated and shortened asylum procedure for refugees that arrive by plane called the “airport procedure”. The German law (Asylverfahrensgesetz) demands a procedure before the actual entering of the country. During this procedure the refugees are held on the airport territory. This procedure is already been taking place in larger quantities on the airports in Frankfurt and Düsseldorf. Where it was shown that this accelerated procedure has human rights violating consequences : the shortening of the asylum procedure gives government agencies and courts no time for the proper sighting of the documents and leads to a premature denial of the asylum in most of the cases. Even though there has been harsh criticism about this airport procedure the politicians in Berlin and Brandenburg are choosing not to listen. Those who are in charge of the human rights mocking and violating practice have to be named and made accountable for their actions. But above all the aim is to prevent this atrocious prison from opening. It is not acceptable that the constitutional right to asylum has become an instrument of German foreign policy and by that that is further diminished and forced into oblivion.

FRENCH: Le 3 juin 2012, de grandes fêtes officielles sont prévues pour l‘ouverture du nouvel aéroport international de Berlin-Schönefeld. Ce dont on parle beaucoup moins, c‘est qu‘ un centre de rétention doit ouvrir en même temps, où seraient emprisonné-e-s les réfugié-e-s en vue de leur expulsion du territoire allemand – sur le terrain-même du nouvel aéroport, dans la zone de transit! Les organisations de réfugié-e-s et de défense des Droits Humains se mobilisent depuis des mois contre ce projet. Et pour cause: l‘expérience des aéroports de Francfort et Munich montre que les droits des réfugié-e-s ne valent pas cher dans la zone de transit. Malgré cela, les politiciens et politiciennes responsables au niveau de l‘État fédéral et des Land de Berlin et du Brandebourg continuent de faire la sourde oreille! S‘il n‘en tenait qu‘à ces responsables – ou plutôt, ces irresponsables –, on verra bientot à Schönefeld, comme dans les trois autres centres de rétention allemands, comment les réfugié-e-s sont privé-e-s de manière systématique de l‘accès à une procédure de demande d‘asile régulière. Il faut que les décideurs et décideuses soient enfin nommé-e-s et forcé-e-s de rendre des comptes. Il faut avant tout empêcher la mise en service de ce centre de déportation. Défendons le droit d‘asile contre cette nouvelle mesure raciste d‘intimidation des migrants et migrant-e-s.

Prevent detention pending deportation on BBI Airport! Close the deportation center Grünau! Demonstration to the deportation center Grünau on December 10th 2011 3pm S-train station Spindlersfeld

The right of asylum was practically abolished in Germany in 1993. To ensure about 10.000 deportations per year the authorities order for masses of people to be detained pending deportation. In addition to the deportation center in Grünau established in 1994, another deportation center will be build on the new Airport Berlin-Brandenburg-International (BBI). Our demonstration on December 10th opposes the system of detention pending deportation and the installation of a deportation center on BBI. With our rally at the deportation center Grünau we want to show solidarity with the detainees.
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Rallys on Monday 6th of June and Wednesday, 8th of June, to support the voucher-strike of the refugees living in Hennigsdorf

*Mo., 6.6., 10 Uhr: **Rallye in front of **Sozialamt,*
Adolf-Dechert-Straße 1, Oranienburg

*Mi., 8.6., 8:30 Uhr: **Refugees Lager **Stolpe-Süd* Hennigsdorf
(meeting for people who don‘t know the location: 8:00 h S-Bahn trainstation Hennigsdorf)
Gutschein – abschaffen!!! (mehr…)

9th till 11th of June in Berlin: Action days and refugee conference to ABOLISH discriminatory laws against refugees

english version below

9. bis 11. Juni in Berlin: ABOLISH – Aktionstage und Flüchtlingskonferenz. Diskriminierende Gesetze gegen Flüchtlinge abschaffen!

ABOLISH: Asylbewerberleistungsgesetz und Residenzpflicht abschaffen – durchbrechen wir die Isolation aus den Lagern heraus – für die Selbstbefreiung der Unterdrückten!


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Hohenleipisch: Rassistische Polizeikontrolle

english version below

Am Zahltag in Hohenleipisch wurden am 4. Mai mehrere Flüchtlinge auf dem Weg vom Bahnhof zum Flüchtlingslager von der Bundespolizei kontrolliert. Die Kontrolle fand unmittelbar nach dem Verlassen des Bahnhofsbereichs statt. Alle anwesenden Flüchtlinge mussten zwecks Kontrolle ihre Ausweispapiere abgeben. Jedes Dokument wurde auf Echtheit geprüft und der Status der Person telefonisch abgefragt. Zu Beginn gab ein Beamter an, dass die Kontrolle angesetzt wurde um Sozialbetrüger_innen zu überführen. (mehr…)

26.4. Kundgebung gegen das EU-Grenzregime

Deutschland macht dicht: Bayern plant Grenzkontrollen und Schleierfahndung
Protestkundgebung gegen deutschen Standort-Rassismus
Dienstag, 26. April, 16 Uhr, Bayrische Landesvertretung (Friedrichstraße/Behrenstrasse)

Plakat | Flyer

In vielen Ländern Nordafrikas herrschen Bürgerkriege und Unruhen. Aufgrund der katastrophalen humanitären Lage fliehen seit März verstärkt Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Doch statt die existenzielle Not der Flüchtenden, beherrscht die imaginäre Bedrohung von „menschlichen Tsunamis“ (Berlusconi) die öffentliche Diskussion. (mehr…)

8 MARCH INTERNATIONAL WOMEN’S DAY

Invitation to a Demonstration in Potsdam
8 MARCH INTERNATIONAL WOMEN’S DAY
No to Lagers for Women! Close all Lagers!

WIE Logo
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Solidarity with the hunger strikers in Greece – Legalisation and equal rights now!

Tuesday 02/08/11, in front of the greek embassy in Berlin

The 25th of January is the day on which 300 migrants in Greece started a hunger strike. Their demand is a collective legalisation of all the people excluded from Greek society based on their status – be it asylum seekers, not recognised refugees, illegalised people, exploited migrant labourers. More

Why we demonstrated 11/16/2010

In 2003, Heidi Knake-Werner, Senator for Social Affairs at the time, introduced a long-needed regulation, which gave asylum seekers receiving benefits under Article 3AsylbLG the right to move into private flats. Even though the regulation included a number of restrictions, it gave many refugees the opportunity to move out of degrading camps into private accommodation.
Compared to other states in Germany, Berlin is still doing quite well in regards to the numbers of asylum seekers living in private accommodation. However, in the last few months it has become increasingly difficult. More and more refugees have to live in Lagers, because they are unable to find any other kind of housing.
How come? /Why is it like that?
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Private homes for everybody! No Lager! Stop the accommodation of refugees in camps! Demonstration 11/16/2010, 14.00 o‘clock, Berlin, Checkpoint Charlie

Theoretically most refugees who live in Berlin have the right to live in private flats. However, in reality this right is often denied to them. The refugees are often accommodated in shabby pre-fabricated tower blocks or containers, located outside off the centre in industrial zones. There is not private sphere, sexual assaults are no rarity, living space and sanitary facilities have to be shared with many other inhabitants.
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