Archiv der Kategorie 'Presse'

RTL: Allende Viertel in Berlin: Anwohner nehmen Flüchtlingsbetreuung selbst in die Hand

07.05.15 RTL
Allende Viertel in Berlin: Anwohner nehmen Flüchtlingsbetreuung selbst in die Hand
In Berlin packen die Bürger selber an und betreuen Kinder von Flüchtlingen.

Die nötige Unterbringung von Flüchtlingen sorgt vielerorts für hitzige Diskussionen. Im Berliner Allende Viertel gab es auch zuerst Widerstand – jetzt spielen dort geflüchtete Kinder in einem Containerdorf für Asylbewerber. Betreut werden sie von ihren deutschen Nachbarn. Im Winter war eine Containerstadt für 400 Asylsuchende aus dem Boden gestampft worden, allerdings nicht ohne Gegenwind: Protestdemos, plötzlich waren auch die Rechtsextremen involviert. (mehr…)

Container in Zehlendorf-Lichterfelde geplant

06.05.2015 Tagesspiegel
„Wir erfahren alles aus zweiter Hand“

Ein neues Containerdorf für Flüchtlinge in Zehlendorf – und die Anwohner sind nicht informiert worden? Das sagen zumindest die Anwohner, der Bezirk wiederum sagt: Ging nicht früher. Heute sprechen die Betroffenen erstmals miteinander.
Im August werden vermutlich hier die ersten Flüchtlinge in eine Containerunterkunft an der Potsdamer Chaussee 101 in Zehlendorf einziehen.

Im August werden die ersten Flüchtlinge in eine Containerunterkunft an der Potsdamer Chaussee 101 in Zehlendorf einziehen. Vorausgesetzt der Aufbau läuft nach Plan. Das teilte Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) auf Anfrage von Tagesspiegel Zehlendorf mit. Die Entscheidung für dieses Grundstück sei erst vor kurzem gefallen. Und entsprechend kurzfristig wurden auch die Anwohner informiert. Darunter Christian Eggert, der speziell die Informationspolitik des Bezirkes kritisiert. „Wir erfahren alles aus zweiter Hand“, sagt er. (mehr…)

Ein Jahr und zehn Monate Haft nach Brandstiftung in Beelitz

06.05.2015 RBB: Haftstrafe nach Brand in geplantem Flüchtlingsheim in Beelitz

Als in der Neujahrsnacht 2013 ein Gebäude der Beelitzer Heilstätten brannte, ging die Polizei zunächst von einem Unglück aus. Doch schnell wurde klar, dass hier keine Böller das Feuer entzündet hatten, sondern ein Mann aus Berlin-Staaken. Er wollte vehindern, dass Flüchtlinge in das Gebäude einziehen. Nun muss er wohl ins Gefängnis. (mehr…)

Flüchtlingsheim in Haarlemer Straße Neukölln – Berlin zahlte acht Millionen Euro – für 24 Monate

06.05.2015 Tagesspiegel

Für das umstrittene Flüchtlingsheim in der Haarlemer Straße in Neukölln hat Berlin offenbar mehr bezahlt, als das Haus tatsächlich gekostet hat – über acht Millionen Euro.

Schon lange gilt das Flüchtlingsheim in der Neuköllner Haarlemer Straße als absurde Investition. Mehr als acht Millionen Euro zahlte das Land Berlin dafür an den privaten Flüchtlingsheimbetreiber Pewobe, gegen dessen Geschäftsführer derzeit wegen Abrechnungsbetrug ermittelt wird. Für einen Bau, der möglicherweise schon Ende des Jahres, nach nicht mal zwei Jahren Betrieb, wieder abgerissen wird. (mehr…)

Massenunterbringung führt zu Totem in Teltow

05.05.2015 RBB
Flüchtling in Teltow erstochen

In einem Flüchtlingsheim in Teltow südlich von Berlin ist ein junger Mann aus Somalia getötet worden. Offenbar hat ihn ein anderer Bewohner erstochen, der ebenfalls aus Somalia stammt. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest.
Ein 21-jähriger Asylbewerber aus Somalia ist bei einem Streit in einem Flüchtlingsheim in Teltow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen. Er wurde offenbar von einem anderen Somali, der mit ihm im selben Zimmer untergebracht war, erstochen. Der mutmaßliche Täter soll nach rbb-Recherchen in der Vergangenheit auffällig gewaltbereit gewesen sein und schon öfter mit einem Messer gedroht haben. (mehr…)

Frontal21: Geschäfte mit dem Flüchtlingselend – Kommunen unter Zugzwang

5. Mai 2015, Frontal21

Bundesweit müssen Kommunen Platz für Flüchtlinge finden und dabei gezwungenermaßen auf fast alle Heimbetreiber zurückgreifen, die mit freien Unterkünften winken – so auch auf den privaten Flüchtlingsheimbetreiber PeWoBe (Professionelle Wohn- und Betreuungsgesellschaft) in Berlin. Die Gesellschaft steht seit Langem in Verdacht, öffentliche Gelder in die eigene Tasche zu wirtschaften. Und doch arbeitet die Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) weiter gern mit der Firma zusammen.
Frontal21 berichtete bereits im November 2014 über den so genannten Patensohn-Skandal und die Geschäfte zwischen PeWoBe und LaGeSo, die noch immer weiterlaufen wie geschmiert. Ein Beispiel ist das Flüchtlingsheim in Neukölln: gerade erst für Millionen vom Steuerzahler gebaut. Nun muss es wohl Ende des Jahres schon wieder abgerissen werden, nach nur 22 Monaten Nutzung.
Neue Frontal21-Recherchen zeigen, dass das absurde Immobilienabenteuer viel teurer wurde als nötig, und dass die Aufsichtsbehörde wohl nicht so genau hinsehen wollte – oder konnte.

http://www.zdf.de/frontal-21/themen-der-sendung-vom-5.-mai-2015-38267822.html

Heimbetreiber sollen zahlen

5.6.15 Die Welt
Private Firmen haben zu wenig Personal in ihren Unterkünften eingesetzt

Während Wirtschaftsprüfer, Rechnungshof und Staatsanwaltschaft die Vergabepraxis des Landes Berlin für den Betrieb von Flüchtlingsheimen untersuchen, fordert das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) einen siebenstelligen Betrag von zwei privaten Heimbetreibern. Die Firmen Gierso und Pewobe sollen zahlen, weil sie nach Einschätzung des Lageso nicht das vereinbarte und bezahlte Personal in ihren Berliner Unterkünften eingesetzt haben. (mehr…)

Des einen Not, des andern Brot

04.05.2015 Tagesspiegel
Private Dienstleister verdienen an Flüchtlingen in Berlin

Im Umgang mit den Flüchtlingen trifft Profitstreben auf Fürsorge. Das geht nicht immer gut. Deswegen will das Land Berlin jetzt weniger auf private Unternehmen setzen – kann aber eigentlich nicht auf sie verzichten.

Hunderte Menschen, die auf Feldbetten in überfüllten Turnhallen schlafen, traumatisierte Flüchtlinge in billigen Hostels – Berlin machte in den vergangenen Monaten keine gute Figur bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Dann wurden auch noch Korruptionsvorwürfe gegen das Landesamt für Gesundheit und Soziales bekannt. Bei der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften sollen Steuer-Millionen ohne angemessene Gegenleistungen an private Firmen geflossen sein, kürzlich wurde verkündet, dass zwei Betreiber von Unterkünften das Geld zurückzahlen müssen, außerdem das Fünffache als Strafe. (mehr…)

Allert: 290.000 Euro an Patenkind Gierso

3.5.2015 Tagesspiegel
Lageso-Chef bewilligt 290.000 Euro trotz fachlicher Bedenken

Behörden-Leiter Franz Allert genehmigte dem Betreiber des Flüchtlingsheims Goerzallee einen Abschlag von 290.000 Euro – ein leitender Mitarbeiter hatte zuvor Zweifel geäußert. (mehr…)

Barbara John „Die Bürger sollten die Kosten der Flüchtlingsunterbringung kennen“

02.05.2015 Tagesspiegel
Der Senat muss die Kosten offenlegen

Unter Hausbesitzern herrscht Goldgräberstimmung. Wer kann, bietet dem Senat Wohnraum als Flüchtlingsunterkunft an. Der Senat muss offen legen, was er dafür bezahlt, meint unsere Kolumnistin.
Barbara John, Tagesspiegel-Kolumnistin und frühere Ausländer-Beauftragte des Berliner Senats. (mehr…)

Warum helfen oft so schwierig ist

01.05.2015 Tagesspiegel
Warum helfen oft so schwierig ist

Mehr als 20.000 Flüchtlinge werden dieses Jahr nach Berlin kommen. Die Stadt ist überfordert. Wo der Staat versagt, wollen jetzt die Nachbarn helfen. Doch im Alltag, wie etwa in Berlin-Zehlendorf, zeigt sich: Das kann ganz schön frustrierend sein. (mehr…)

RBB: Brandenburg ist mit jugendlichen Flüchtlingen überfordert

30.04.2015 RBB: Brandenburg ist mit jugendlichen Flüchtlingen überfordert

Immer mehr minderjährige Flüchtlinge kommen ohne ihre Eltern nach Deutschland. Land, Kreise und freie Träger schieben sich die Verantwortung für sie gegenseitig zu. Aktuell sind die Jugendlichen auf vier Heime im Land verteilt, in Frankfurt (Oder) fanden sie sogar Unterschlupf im Frauenhaus. (mehr…)

Gatow: Notunterkunft wird nicht geschlossen

Flüchtlingsheim wird nicht geschlossen
29.04.2015 Tagesspiegel

Eigentlich sollte die Notunterkunft am Waldschluchtpfad spätestens im Herbst 2015 geschlossen werden. SPD und CDU stritten darüber. Jetzt bleibt das Heim fünf weitere Jahre in Betrieb, als Gemeinschaftsunterkunft mit weniger Flüchtlingen. (mehr…)

Moabiter zeigen Staatsanwälte wegen Strafvereitelung in der LaGeSo-Affäre an

Im Zusammenhang mit den von der B.Z. enthüllten Untreue-Vorwürfen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) werden nun auch schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft erhoben!
Mitglieder einer Bürgerinitiative in Moabit haben jetzt Strafanzeige gegen mehrere Staatsanwälte und Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Justiz gestellt. Der böse Verdacht: Strafvereitlung!
Konkret geht es um das Ermittlungsverfahren unter anderem gegen LaGeSo-Chef Franz Allert (60). Obwohl das Verfahren (AZ: 243 Js 431/14) seit genau einem Jahr laufe, heißt es in der 59 Seiten umfassenden Schrift (liegt der B.Z. vor), hätte die Behörde bis heute kein einzige Akte aus dem LaGeSo sichergestellt. (mehr…)

Lichterfelde: Demo für Flüchtlinge

26.04.2015 Tagesspiegel
Rund 500 demonstrieren für Flüchtlinge

Nazis sind in Lichterfelde bisher nicht zu sehen. Sie wollten am Sonnabend gegen „Scheinasylanten“ demonstrieren. Dafür stehen 500 Bürger für die Rechte von Flüchtlingen in der Notunterkunft in der Lippstädter Straße ein.
Damit hatten die Organisatoren nicht gerechnet: Etwa 500 Berliner, doppelt so viele wie angekündigt, demonstrieren in diesen Minuten für Flüchtlinge in Lichterfelde. Sie haben sich vor einer Turnhalle in der Lippstädter Straße versammelt, die derzeit als Notunterkunft für Flüchtlinge dient. Damit setzen sie ein Zeichen gegen Rechtsextremisten von „Pro Deutschland“, die mit einer angeblichen „Bürgeranhörung“ ihren Unmut über „Scheinasylanten“ und „Wirtschaftsflüchtlinge“ äußern wollten. Nazis sind bisher allerdings nicht zu sehen. (mehr…)

Berliner Kurier: Keiner der neuen 36 Standorte spruchreif.

26.04.2015 Berliner Kurier: Flüchtlingsheime Wer bekommt wie viele?

Die Stadt schafft Platz für den Flüchtlings-Ansturm: Landeseinrichtungen und die Bezirke prüfen Standorte für 36 mobile Unterkünfte. Es ist ein heikler Masterplan, denn Bürger-Proteste dürften nicht auf sich warten lassen. Eine Baufirma bietet sich dem Senat bereits als Partner an. (mehr…)

Rat der Bürgermeister stellt Forderungen auf

25.04.2015 Tagesspiegel
Bürgermeister wollen dem Senat Beine machen

Hat ein Flüchtling seinen Bescheid, ist der Bezirk für ihn zuständig – und oft unfähig zur Unterbringung. Der Rat der Bürgermeister hat an den Senat jetzt einen detaillierten Forderungskatalog gerichtet. (mehr…)

B.Z. Lageso-Chef allert vor dem Aus

LAGeSo-Chef Franz Allert vor dem Aus

Sozial-Senatsverwaltung leitet gegen Lageso-Chef Allert und zwei Mitarbeiter Ermittlungen ein. Dabei spielen auch neue Vorwürfe eine Rolle. Nach den B.Z.-Enthüllungen über einen möglichen illegalen Millionen-Deal mit dem privaten Flüchtlingsheimbetreiber PeWoBe in Spandau laufen gegen den Chef des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), Franz Allert (60), sowie gegen Abteilungsleiterin Daniela B.* und Gruppenleiter Frank L.* Disziplinarverfahren! Ihnen droht die Entlassung. (mehr…)

Buch: Flüchtlinge ziehen unter Wachschutz in Containerdorf ein

23.04.2015 RBB
Flüchtlinge ziehen unter Wachschutz in Containerdorf ein

Es ist das zweite von sechs geplanten Containerdörfern in Berlin: In Buch ist eine neue Flüchtlingsunterkunft für bis zu 480 Flüchtlinge eröffnet worden. Zunächst zogen rund 45 neue Bewohner ein. Ihr Einzug wurde unterstützt von aufgestocktem Wachpersonal – und gestört von drei Neonazis. (mehr…)

Kittlitz will kein Tröglitz werden

22.04.2015 BILD: Kittlitz hält an Flüchtlingsheim fest

Kittlitz (Brandenburg) – Nach Drohungen hält der Landkreis Oberspreewald-Lausitz an seinem Vorhaben, ein Flüchtlingsheim im Ortsteil Kittlitz zu bauen, fest: Erste Asylbewerber sollen Ende des Jahres kommen. (mehr…)

Ex-Finanzsenator: Berlin kann sich mehr Flüchtlinge leisten

21.04.2015 Berliner Zeitung
Berlin kann sich mehr Flüchtlinge leisten

Doppelt so viele Flüchtlinge wie bisher könne Berlin aufnehmen, meint Ex-Finanzsenator Ulrich Nußbaum. Und erinnert angesichts des jüngsten Dramas im Mittelmeer an eine Zeit, in der Berlin schon einmal Unterstützung für Flüchtlinge beweisen musste.
Berlin kann sich nach Ansicht des früheren Finanzsenators Ulrich Nußbaum (parteilos) doppelt so viele Flüchtlinge wie bisher leisten. Mit Blick auf das jüngste Flüchtlingsdrama im Mittelmeer mit rund 800 Toten erinnerte Nußbaum daran, dass Berlin Anfang der 1990er Jahre schon einmal mit einem Andrang von 35 000 Flüchtlingen umgehen musste. „Damals gab das Land für Asylbewerberleistungen rund 320 Millionen Euro im Jahr aus“, schrieb der Ex-Senator in seinem wöchentlichen Gastkommentar in der „B.Z.“ (Dienstag). „Rein finanziell können wir also mindestens nochmal so viele Menschen aufnehmen wie bisher.“ (mehr…)

Buch: „Ich finde den Standort nicht gut“

22.04.2015 Tagesspiegel

Eine Helferin engagiert sich in Buch für die Flüchtlinge. Doch gerade hier gibt es immer wieder Anschläge. Im Interview erzählt Monika Bergen, warum sie nicht klein beigibt.
Am Donnerstag soll in Berlin-Buch ein weiteres Containerdorf für Flüchtlinge eröffnet werden. Doch immer wieder gab es hier Anschläge von Rechtsextremen, zuletzt auf den Wachschutz. Monika Bergen ist Juristin und engagiert seit sechs Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Für die Initiative des Flüchtlingsheims in Buch gibt die 73-Jährige Deutschkurse für Flüchtlinge und hilft ihnen bei der Wohnungssuche. (mehr…)

Buch: Kurz vor Einzug – Nazis greifen Wachleute an

21.04.2015 SpiegelOnline
Flüchtlingsheim in Berlin: Rechtsradikale greifen Wachleute an

In Berlin hat es erneut einen Übergriff auf eine Unterbringung für Flüchtlinge gegeben. Im Stadtteil Buch attackierten Neonazis die Wachmänner eines Containerdorfes. (mehr…)

Erstaufnahme in Wünsdorf geplant

20.04.2015 Tagesspiegel: 1200 Flüchtlinge sollen nach Waldstadt Wünsdorf

Brandenburg prüft eine Erstaufnahmeeinrichtung für etwa 1200 Asylbewerber in der Waldstadt Wünsdorf. Die gehört zu Zossen, das als Hochburg der rechtsextremen Szene gilt. Die Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“ bietet dem Innenminister Unterstützung an.

Noch ist die ehemalige Kasernenstadt unbewohnbar und darf nicht betreten werden. Das soll sich aber ändern, um Flüchtlinge hier unterzubringen.Bild vergrößernNoch ist die ehemalige Kasernenstadt unbewohnbar und darf nicht betreten werden. Das soll sich aber ändern, um Flüchtlinge hier unterzubringen. (mehr…)

Lichterfeld: Brand in Unterkunft ungeklärt

20.04.2015 Berliner Zeitung: Ursache für Brand in Flüchtlingsheim unklar

In der vergangenen Woche brannte ein Flüchtlingsheim in Lichterfelde. 60 Kinder und Jugendliche verloren ihre Unterkunft. Die Ursache ist noch immer unklar, die Untersuchungen sind kompliziert. Auch fast eine Woche nach dem Großbrand in einem Heim für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Berlin-Lichterfelde ist die Brandursache noch unklar. Es gebe noch keine Erkenntnisse, was die Flammen am vergangenen Dienstag in einem Zimmer des Heims ausgelöst hat, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. „Die Untersuchungen sind sehr aufwendig.“ (mehr…)

LaGeSo: Wie eine Berliner Behörde mit den Flüchtlingen überfordert ist

20.04.2015: Morgenpost

Tausende Flüchtlinge kommen nach Berlin. Das stellt das Landesamt für Gesundheit und Soziales vor Probleme. Die Mitarbeiter müssen schnell Unterkünfte finden. Kontrollen der Verträge bleiben aus.

Vor der Tür alte Bäume, eine saftige Wiese: Eigentlich liegt das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) grün im Innenbereich eines früheren Krankenhauses an der Turmstraße. Aber vor dem Dienstgebäude spiegelt sich das Flüchtlingselend der Welt, wenn kräftige Security-Männer ungeduldige Asylsuchende vom Eingang fernhalten und Dutzende von Menschen auf dem Rasen lagern. Drinnen stemmen sich die Mitarbeiter einer überforderten Behörde gegen die täglichen Zumutungen, die der wachsende Zustrom von Flüchtlingen für die Verwaltung bedeutet. Für neue Mitarbeiter ist kaum noch Platz. Bis auf einen sind alle Konferenzräume zu Büros geworden. (mehr…)

Köpenicker verklagt Asylunterkunft wegen Naturschutz

19.04.2015 Berliner Zeitung

Zwischen den zwei bunten Gebäuden blühen Osterglocken. Dahinter, unter hohen Kiefern, sitzen Familien auf Holzbänken. Längst ist der Alltag in Berlins erstem Containerdorf für Flüchtlinge eingezogen. Anfängliche Proteste gegen die Unterkunft an der Alfred-Randt-Straße, die seit Ende vorigen Jahres von etwa 380 Menschen bewohnt wird, sind Hilfsbereitschaft aus der Nachbarschaft gewichen. Doch die Köpenicker Idylle hat einen Makel: Ein Anwohner hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Er sagt, beim Bau der Unterkunft sei gegen das Naturschutzgesetz verstoßen worden. Die Anzeige liegt bei der Staatsanwaltschaft. Kommt sie vor Gericht, könnten Haftstrafen bis zu fünf Jahren oder Geldbußen bis zu 10 000 Euro verhängt werden. (mehr…)

Schröter erwägt zweites Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Wünsdorf

18.04.2015 RBB Schröter erwägt zweites Erstaufnahmelager für Flüchtlinge

Brandenburg soll eigentlich 9.200 Flüchtlinge in diesem Jahr aufnehmen, doch diese Prognose wird wohl überschritten werden. Das Erstaufnahmelager in Eisenhüttenstadt platzt ohnehin jetzt schon aus allen Nähten. Deshalb soll nun ein zweites her – in einer Stadt, die immer wieder wegen rechtsextremistischer Übergriffe in die Schlagzeilen geraten ist. (mehr…)

Schöner Wohnen für Flüchtlinge

17.04.2015 geolitico
Schöner Wohnen für Flüchtlinge

Berlin ist stolz darauf, „arm, aber sexy“ zu sein, baut jedoch nun für 150 Millionen Euro Fertighäuser für Flüchtlinge. Gebaut wird an 36 Standorten.

Gestern Wohncontainer – heute Flüchtlingsheime – morgen Fertighäuser? In den kommenden beiden Jahren sollen an 36 Berliner Standorten Fertighäuser für Flüchtlinge entstehen. Die aus Modulen zusammengesetzten Bauten sollen Platz für 7200 Bewohner bieten und in der ganzen Stadt aufgestellt werden. Die Kosten für die Modulbauten werden voraussichtlich bei 150 Millionen Euro liegen. (mehr…)

Rechnungshof prüft LaGeSo-Vergabeverfahren

16.04.2015 RBB: Auch der Rechnungshof prüft Verträge zu Flüchtlingsheimen

Bei Verträgen mit privaten Betreibern von Flüchtlingsheimen in Berlin gibt es offenbar Probleme. Die Behörden nehmen bereits intern und extern alle Vertragswerke noch einmal unter die Lupe. Nun hat der Landesrechnungshof angekündigt, in die Überprüfung einzusteigen. (mehr…)

Studis für Flüchtinge

17.04.2015 Tagesspiegel
Berliner Studierende engagieren sich vielfach für Flüchtlinge, unterrichten Deutsch für Anfänger, planen eine Rechtsberatung oder suchen nach Stipendien. Gefragt sind auch Gasthörerplätze an den Unis, wie sie etwa die Uni Hildesheim anbietet. (mehr…)

Studie: Mehr ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

17.04.2015 Berliner Zeitung

Immer mehr Menschen engagieren sich laut einer Studie ehrenamtlich, um Flüchtlingen beim Aufbau eines neuen Lebens in Deutschland zu helfen. Doch dabei vergeuden sie viel Zeit und Arbeit, weil Behörden im Umgang mit Flüchtlingen versagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine nicht repräsentative Studie des Berliner Instituts für empirische Migrations- und Integrationsforschung der Humboldt-Universität, die am Freitag in Berlin vorgestellt wurde. An der Online-Befragung nahmen 466 Ehrenamtliche und mehr als 70 Organisationen teil. (mehr…)

John: Sprach- und Nähkurse für Flüchtlinge in Berlin

15.04.2015 Morgenpost
Sprach- und Nähkurse für Flüchtlinge in Berlin

Die Flüchtlingspolitik in Berlin darf nicht auf die Frage der Unterbringung reduziert werden, fordert Barbara John, die Vorsitzende des Paritätischen Landesverbandes. Das sei nur der erste Schritt. (mehr…)

Brände in Heimen: Flüchtlinge verlieren Hab und Gut

15.04.2015 Berliner Zeitung

Innerhalb weniger Tage hat es in zwei Flüchtlingsheimen gebrannt. Am Dienstagnachmittag brach in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Jugendliche in Lichterfelde ein Feuer aus. Die Bewohner wurden evakuiert, Verletzte gab es keine. Der Gebäudeteil in der Wupperstraße, in dem 60 Kinder und Jugendliche lebten, ist nun unbewohnbar.
Zuvor war in der Nacht zu Montag ein Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft an der Köpenicker Landstraße in Treptow ausgebrochen. Dabei brannte eine Etage aus. Einer der 75 Bewohner musste kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden. Ausgelöst wurde der Brand wohl durch eine brennende Zigarette. (mehr…)

LaGeSo und Penz unzertrennlich

Dubioser Deal mit Flüchtlingsheim sorgt für Korruptionsvorwürfe

Zwei leitende Mitarbeiter des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) sollen an einem dubiosem Deal mit einem Flüchtlingsheimbetreiber beteiligt gewesen sein. Die Behörde überprüft die Verträge mit dem Betreiber der Unterkunft am Rohrdamm in Spandau. (mehr…)

Lübbenau: Nach Drohschreiben wegen Flüchtlingsheim

14.04.2015 RBB: Ortsbeiratschef von Kittlitz zurückgetreten

Am Ende war der Druck wohl doch zu groß: Der Ortsbeiratsvorsitzende von Kittlitz, Bernd Elsner, ist von seinem Amt zurückgetreten. Gründe wurden nicht genannt. Im rund 100 Einwohner zählenden Kittlitz wird derzeit eine kontroverse Debatte über die Unterbringung von Flüchtlingen geführt. Sowohl der Ortsbeiratsvorsitzende als auch der Lübbenauer Bürgermeister wurden bereits bedroht. (mehr…)

Kritik der Piraten an Senatsplänen zu neuen Flüchtlingsheimen

13.04.2015 Berliner Zeitung: Kritik der Piraten an Senatsplänen zu neuen Flüchtlingsheimen

Die Pläne des Berliner Senats zum Bau neuer Flüchtlingsheime aus Fertighäusern sind auf ein geteiltes Echo gestoßen. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagte die Grünen-Abgeordnete Canan Bayram am Montag in der RBB-«Abendschau». Dort begrüßte auch die Vertreterin des Flüchtlingsrats, Martina Mauer, dass sich der Senat offensichtlich von Massenquartieren wie Container-Dörfer verabschiede. (mehr…)

Berliner Zeitung: Wohnungen für Flüchtlinge!

14.04.2015 Berlner Zeitung

Berlin muss mit immer mehr Flüchtlingen zurechtkommen. Die Unterbringung der Menschen erfolgt meist in Massenunterkünften, die kein würdevolles Wohnen ermöglichen. Doch wenn sich das Wohnen für die Flüchtlinge verbessert, wäre das für alle von Vorteil.
Zeltlager auf dem Oranienplatz, Containerdorf, Traglufthalle. Das sind die ersten Stichworte, die einem einfallen, wenn man über Flüchtlinge in Berlin spricht. Setzt man die Liste fort, kommen hinzu: Ämter, die vor dem Flüchtlingsansturm kapitulieren und zeitweilig einfach schließen, Hungerstreiks und fremdenfeindliche Montagsdemos. (mehr…)

Lichterfelde: Flüchtlingsheim nach Brand unbewohnbar

14.04.2015 ZEIT

Das Feuer brach in den Wohnräumen des Heims aus. Die Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, verletzt wurde offenbar niemand. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Beim Brand in einem Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Berlin sind die Bewohner glimpflich davongekommen. Es wurde niemand verletzt, allerdings ist das Haus im Stadtteil Lichterfelde nun unbewohnbar, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zuvor hatte es den Verdacht gegeben, dass zwei Jugendliche Rauchgasverletzungen erlitten haben. (mehr…)

Treptow: Feuer-Alarm! Flüchtlinge retten Mitbewohner

12.04.2015 B.Z.

Mitten in der Nacht brannte es in einem Flüchtlingsheim in Treptow. Die Bewohner reagierten schnell und holten einen Mann aus dem brennenden Zimmer. (mehr…)

Eschenallee: Bettzeug und Handtücher fehlen

11.04.2015 Abendblatt

Anfang März nahm die Flüchtlingsunterkunft in der Eschenallee 3 unter der Trägerschaft von Prisod Wohnheimbetriebs GmbH ihren Betrieb auf. „Die Eschenallee ist nun mit einer maximalen Kapazität von 300 Plätzen voll belegt“, sagt Bezirksstadtrat Carsten Engelmann (CDU). Gleich zu Beginn bezogen Familien aus der Sporthalle der Technischen Universität Berlin (TU) in der Waldschulallee und der Turnhalle an der Rudolfstädter Straße im ehemaligen Klinikgebäude für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin Quartier. Ungefähr ein Drittel der Flüchtlinge aus 16 verschiedenen Nationen sind Kinder und Jugendliche, für die eine Betreuungssituation durch Erzieherinnen geschaffen werden konnte. (mehr…)

Wedding hilft

11.04.2015 Abendblatt

Als im Herbst 2014 die ersten Flüchtlinge in den Wedding kamen, war sich die Nachbarschaft schnell einig: Den Menschen, die vor Krieg und Vertreibung geflohen sind, muss geholfen werden. Als die Fabrik Osloer Straße dann im November 2014 zu einem ersten Vernetzungstreffen einlud, kamen mehr als 130 Menschen. Das Unterstützernetzwerk „Wedding hilft“ war geboren. (mehr…)

Kosten für Flüchtlinge in Berlin steigen jedes Jahr um 100 Millionen Euro

10.04.2015 Berliner Zeitung

In den nächsten zwei Jahren rechnet Sozialsenator Mario Czaja mit deutlich höheren Kosten für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in Berlin, sagte er der Berliner Zeitung. Für den Doppelhaushalt 2016/17 meldet er allein dafür 690 Millionen Euro an. (mehr…)

Die Heimsuchung des Senats

09.04.2015 taz:
Das Chaos regiert: Unterkünfte ohne Mindeststandards, keine Verträge, keine Vergabe – und umstrittene private Betreiber bekommen viele Aufträge.

Das Versagen des Senats bei der Unterbringung von Flüchtlingen wird immer offenkundiger. 22 von 33 der seit Anfang 2014 neu eröffneten Einrichtungen sind Notunterkünfte, für 21 gibt es keinen Vertrag, die Auswahl der Betreiber erfolgt ohne Ausschreibung – und die umstrittenen Firmen Pewobe und Gierso haben acht Mal den Zuschlag bekommen. Das ergibt sich aus der noch nicht veröffentlichten Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine schriftliche Anfrage der Linkspartei-Abgeordneten Elke Breitenbach, die der taz vorliegt. (mehr…)

Wohnungssuche von Flüchtlingen

09.04.2015 taz: Bleiben ohne Bleibe

Um die Unterbringung von Flüchtlingen im Asylverfahren kümmert sich das Lageso. Wer aber Asyl bekommen hat, ist auf sich allein gestellt.

Der kleine Hochzeitssaal in Treptow wird nicht richtig voll. Etwa 60 Gäste sind gekommen zur Hochzeitsfeier von Hamza und Malak A.* – viele Freunde hat das Brautpaar noch nicht in Berlin. Erst seit gut einem Jahr lebt der Bräutigam hier. Im Herbst 2014 wurde der Asylantrag des syrischen Flüchtlings bewilligt. Damit bekam A. das Recht, seine Ehefrau nach Deutschland zu holen und – bis der gelernte Krankenpfleger Arbeit gefunden hat – auf Kosten des Jobcenters eine Wohnung zu suchen. (mehr…)

Lichtenberger SPD-Fraktion unterstützt Willkommenskultur

Mit einer Vielzahl von Initiativen unterstützt die SPD-Fraktion die Lichtenberger Willkommenskultur für Flüchtlinge.

Insgesamt fünf SPD-Anträge werden auf der kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 24. April 2015 zu dem Thema beraten.

Viele Lichtenberger möchten gerne einen Beitrag zur Willkommenskultur leisten und beispielsweise Kleidung oder Spielsachen für Flüchtlinge spenden. Die SPD-Fraktion setzt sich für die Veröffentlichung eines Spendenmelders ein. Dieser soll Auskunft darüber geben, wo welche Sachspenden benötigt werden. Außerdem soll über die Möglichkeit von Beitragspatenschaften informiert werden. (mehr…)

Hostelunterbringung von Flüchtlingen – Substandards durch die Hintertür

Eine Schriftliche Anfrage der Piratenfraktion hat ergeben, dass das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) immer mehr Flüchtlinge in Hostels anstatt in Flüchtlingsunterkünften unterbringt. In den ersten beiden Monaten diesen Jahres gab das LAGeSo ca. 1,2 (Januar) bzw. ca. 1,8 (Februar) Millionen Euro für Hostelgutscheine aus. Ende des Jahres 2013 waren es noch lediglich ca. 190.000 Euro (November) bzw. 150.000 Euro (Dezember). (mehr…)

Sozialsenator lehnt Immobilien-Angebot des Bundes ab

08.04.2015 RBB

Rund 11.500 Flüchtlinge leben derzeit in Berlin – und 20.000 werden 2015 erwartet. Um die Menschen unterzubringen, hat der Bund seine Hilfe angeboten – doch auf der Immobilien-Liste, die dem rbb vorliegt, stehen auch völlig marode Gebäude. Nun bremst Sozialsenator Czaja (CDU): Diese seien niemandem zuzumuten. (mehr…)

Brandanschlag in Beelitz vor Gericht

08.04.2015 RBB: Angeklagter bestreitet Brandstiftung

Ein Gebäude der Beelitzer Heilstätten sollte zu einem Flüchtlingsheim umgebaut werden. Ein Mann aus Berlin-Staaken habe dies verhindern wollen, indem er in das leerstehende Haus eingestiegen sei und Feuer gelegt habe – das zumindest wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. (mehr…)

Auf der Flucht

07.04.2015 Auf der Flucht

Die Zahl der Flüchtlinge steigt, auch in Berlin und Brandenburg. Die Behörden sind überlastet und es fehlen Unterkünfte. Wie ergeht es Flüchtlingen in dieser angespannten Situation? Können sie bleiben? Die rbb Reporter berichten aus Berlin und u. a. aus dem Asylbewerberheim in Finsterwalde im Elbe-Elster-Kreis. (mehr…)

Zwischenlösungen dauern länger

06.04.2015 TAZ

Turnhallen als temporäre Unterkünfte für Asylbewerber bleiben vorerst bestehen. Auch die kirchliche Winterhilfe für Oranienplatz-Flüchtlinge wird verlängert.

Eigentlich sollte Ostern Schluss sein. Doch sechs der sieben Turnhallen, die als Notunterkünfte für Flüchtlinge dienen, bleiben vorerst zweckentfremdet. Nur die TU-Turnhalle in der Charlottenburger Waldschulallee wird seit wenigen Tagen wieder als Sportstätte genutzt. Die anderen würden „in den kommenden Wochen schrittweise aufgegeben“, sagte eine Sprecherin der Senatssozialverwaltung der taz.
Auch für rund 80 Flüchtlinge vom Oranienplatz, die derzeit von evangelischen Gemeinden versorgt werden, sollte bis Ostern eine Lösung her. Man habe diese „Winterhilfe“ aber bis Ende April verlängert, da noch mit dem Senat verhandelt werde, so eine Kirchen-Sprecherin. (mehr…)

Kritik an „Chaos“ bei Flüchtlingsaufnahme in Berlin

07.04.2015 Tagesspiegel

Um sich anzumelden, müssen Flüchtlinge in Berlin viele Stunden oder gar Tage warten – manchmal in Müll, Schlamm und Rauch. Das provoziert zunehmend Kritik – die Berliner Sozialverwaltung weist alle Vorwürfe zurück. (mehr…)

Willkommenskultur ohne Struktur

Mietermagazin 04/2015: Willkommenskultur ohne Struktur

Berlin nimmt nach dem „Königsteiner Schlüssel“, der für jedes Jahr entsprechend den Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Bundesländer berechnet wird, im Jahr 2015 fünf Prozent aller Flüchtlinge auf, die nach Deutschland kommen. Viele von ihnen beantragen Asyl. Schon die Erstunterbringung sorgt für Probleme. Die spätere Wohnungssuche ist angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in der Hauptstadt ziemlich aussichtslos. (mehr…)

Brandenburg: Woidke macht Stimmung wegen der Kosten

03.04.2015 Berliner Zeitung: Zustrom an Flüchtlingen weit stärker als vorausgesagt

Potsdam – Die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Brandenburg übertrifft weiterhin alle Prognosen. In den ersten drei Monaten des Jahres seien 2812 Asylbewerber ins Land gekommen, teilte das Innenministerium mit. Das seien mehr als dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres (831), und der Zustrom reiße nicht ab. (mehr…)

Berlins zweites Containerdorf öffnet im April

02.04.2015 Morgenpost:
5000 Flüchtlinge kamen im ersten Quartal nach Berlin – drei mal so viele wie im Jahr zuvor. Insgesamt sechs Containerdörfer sollen Platz bieten. Nach Köpenick wird das nächste in Berlin-Buch eröffnet.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) löst die erste in einer Sporthalle untergebrachte Notunterkunft für Flüchtlinge auf. An diesem Mittwoch werde die Sporthalle der Technischen Universität (TU) an der Waldschulallee in Westend wieder freigegeben, sagte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) der Berliner Morgenpost. In der Woche nach Ostern folge die Halle an der Lippstädter Straße in Lichterfelde. Die übrigen vier Notunterkünfte in Sporthallen sollen schrittweise folgen, auf einen Termin wollte Czaja sich allerdings nicht festlegen. Bereits jetzt würden sie aber weitestgehend nicht mehr belegt. (mehr…)

Steglitz: 340 Flüchtlinge in der Potsdamer Chaussee

In Steglitz-Zehlendorf wird in der Potsdamer Chaussee eine neue Unterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber errichtet. Der Standort wurde vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf angeboten und ersetzt die ursprünglich geplante Unterkunft im Osteweg in Berlin-Lichterfelde. In der zweiten Aprilwoche beginnen die vorbereitenden Erdarbeiten. Die Errichtung des Wohncontainerdorfes, das insgesamt 340 Menschen Platz bietet, beginnt Mitte Mai 2015.

http://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.290056.php

Von einer Bruchbude in die nächste

02.04.2015 Neues Deutschland

Unterkünfte für Flüchtlinge bleiben mangelhaft / Ein Drittel hat keinen Betreibervertrag
Wegen der Zustände weigerten sich rund 120 Flüchtlinge, eine neue Unterkunft zu beziehen. Das Beispiel Reinickendorf lässt darauf schließen, dass der Senat seine Planung nicht verbessert hat.

Am Dienstagmorgen sollten rund 120 Flüchtlinge, die in einer Turnhalle der TU Berlin in Westend eingerichtete Notunterkunft verlassen und in eine ehemalige Schule in Reinickendorf umziehen. Einige von ihnen weigerten sich zunächst. »Wir haben uns das Gebäude angesehen. Es ist nicht bewohnbar«, sagt Marlene Cieschinger vom Bündnis »Willkommen im Westend«. Betten seien in sonst leere und dreckige Klassenräume gestellt worden. Es gebe weder Stühle noch Tische oder Schränke. Viele der Flüchtlinge seien trotzdem nach Reinickendorf gegangen, weil das LAGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales, Anmerk.d.Red.) ihnen ansonsten mit polizeilicher Räumung drohe, so Cieschinger. »Sie sind verzweifelt und haben Angst.« (mehr…)

Winter-Bilanz der Kältehilfe

30.03.2015 RBB: Nachfrage nach Notschlafplätzen war noch nie so groß

Der Winter war mild, doch die Not trotzdem groß: Zwischen November und März haben so viele Menschen Unterschlupf bei der Berliner Kältehilfe gesucht wie noch nie. Die verfügbaren Schlafplätze reichten laut Bilanz aber oft nicht aus. Bis zum kommenden November bleiben die Einrichtungen der Kältehilfe nun geschlossen. (mehr…)

Traglufthalle für Flüchtlinge wird möglicherweise länger genutzt

26.03.2015 RBB

Die Traglufthalle für Flüchtlinge in Berlin-Moabit sollte eigentlich nur eine Notlösung sein. Nun wird geprüft, ob die provisorische Unterkunft doch länger genutzt werden kann als bis Ende April. Je wärmer es wird, desto schwieriger dürfte das allerdings werden.
Die Traglufthalle für Flüchtlinge am Poststadion in Berlin-Moabit wird möglicherweise länger genutzt als geplant. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) bestätigte dem rbb, dass derzeit entsprechende Gespräche laufen. (mehr…)

WG-Zimmer statt Container

Siegessäule: WG-Zimmer statt Container
Online-Plattformen wie „Flüchtlinge willkommen“ unterstützen Refugees bei der Wohnungssuche. Statt in Massenunterkünften sollen sie in WGs unterkommen (mehr…)

Why not?! Besetzung einer leerstehenden Kita

Evangelische Kirche räumt Flüchtlingsinitiative mit Polizei
NeueNachbarschaft Moabit 25.03.2015

Das Gebäude steht seit Jahren leer, die Nachbarschaft hätte sich über eine Revitalisierung gefreut – der Kirchenkreis Mitte plante, die leerstehende Kita in der Moabiter Wiclefstrasse zu einer Flüchtlingsunterkunft umzuwidmen, um Flüchtlinge aus verschiedenen Standorten in Berlin, die der Hilfe der Kirche benötigen, dort unterzubringen.

Die Initiative Neue Nachbarschaft/Moabit, die bereits von der Kirche vergangenen Sommer mit Schlüsseln für das Objekt ausgestattet worden war, bezog nun am Sonntag mit den ersten 11 Flüchtlingen das Gebäude, um in einer Art Pilotphase die Bewohnbarkeit und notwendige Umgestaltungen zu eruieren. Die Unterbringungsmöglichkeit für sieben Flüchtlinge aus dem Kirchenkreis Mitte endet zum 1. April, derzeit gibt es keine alternativen Unterbringungsmöglichkeiten in kirchlichen Gebäuden außer der Moabiter Kita. Die Zeit drängte.
“Wir haben am Sonntag Mittag in einer Gemeinschaftsaktion losgelegt”, berichtet Marina Naprushkina von der Initiative. “Die Toiletten waren in einem fürchterlichen Zustand, wir haben die Scheiben gereinigt, den Vorgarten gekehrt. Durch den langen Leerstand gab es viel Vandalismus im und um das Gebäude.” (mehr…)

Mitte will Gebäude sanieren lassen statt Flüchtlinge in Turnhallen unterzubringen

23.03.2015 Berliner Woche
Keine Flüchtlinge in Turnhallen: BVV will leerstehende Gebäude sanieren

Mitte. Die Bezirksverordneten haben sich gegen eine Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen ausgesprochen. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag der SPD wurde in der Märzsitzung mehrheitlich angenommen. Die CDU-Verordneten stimmten gegen den Antrag.
Die SPD-Fraktionschefin Martina Matischok-Yesilcimen und ihr Kollege Thorsten Lüthke argumentieren, dass Berlin eine weltoffene Stadt mit einer Willkommenskultur sei und sich somit eine Unterbringung von Menschen in einer Turnhalle verbiete. Die Sporthallen verfügten über „keine angemessenen Rückzugs- und Aufenthaltsräume“. Gleichzeitig werde das Freizeitangebot für die Bürger im Bezirk eingeschränkt.
Das Bezirksamt ist nun aufgefordert, diese Position gegenüber Senat zu vertreten. Der soll zudem begründen, warum bisher die Unterbringung von Flüchtlingen in vom Bezirk vorgeschlagenen Gebäuden noch nicht erfolgt ist. (mehr…)

Abrissreifes Flüchtlingsheim Motardstraße bleibt weiter offen

23.03.2015 Berliner Woche

Siemensstadt. Die Erstaufnahmeeinrichtung an der Motardstraße wird in diesem Jahr nicht schließen. Dabei sollte das Heim bereits im Mai in den Rohrdamm umziehen. Doch die Notunterkunft dort muss erst noch ausgebaut werden.
Im Mai sollten die rund 550 Flüchtlinge von der Motardstraße 101a in den Rohrdamm umziehen, damit die abrissreife Erstaufnahme endlich schließen kann. So war es jedenfalls geplant. Doch in der Motardstraße läuft schon seit Jahren wenig nach Plan. Immer wieder wurden angekündigte Schließungstermine verschoben. Dann gab die Senatssozialverwaltung bekannt, dass der Standort am Rohrdamm 21/22 die Motardstraße langfristig ersetzen soll. Dafür sollte die Notunterkunft mit 350 Plätzen baulich zur Dauereinrichtung erweitert werden. Die Eröffnung war für Mai vorgesehen (wir berichteten). (mehr…)

Was Berlin für seine Flüchtlinge dringend braucht

23.03.2015 Berliner Zeitung

Was Prognosen über Flüchtlingszahlen angeht, ist Sozialsenator Mario Czaja vorsichtig geworden. Bereits im Januar und Februar zeigte sich, dass die Vorhersagen kaum machbar sind. Klar ist indes, wo die Hauptstadt handeln muss, um die Situation der Menschen zu verbessern.

Einmal war es schon soweit: Mehrere Tage lang blieb die Zentrale Aufnahmeeinrichtung des Landes Berlins (ZAA) im September vergangenen Jahres geschlossen; bis dahin waren bereits mehr Flüchtlinge nach Berlin gekommen als im Jahr 2013 insgesamt. Die Behörde werde diesem Ansturm nicht mehr Herr, so begründete der Sozialsenator Mario Czaja (CDU) damals die Entscheidung. Mit den Prognosen für 2015 geht er jetzt vorsichtiger um. (mehr…)

Flüchtlinge ziehen schon bald aus Turnhallen aus

21.03.2015 Tagesspiegel

Bis Mitte April sollen alle Flüchtlinge in Berlin aus den Turnhallen ausgezogen sein. Allerdings ist das verbunden mit hektischem Suchen: Die neuen Containerdörfer stehen noch nicht zur Verfügung.

Der Schuss war unhaltbar, direkt unters Lattenkreuz, Volltreffer. Der Torschütze, ein Jugendlicher, schwarz gelockt, mit knielangen weißen Hosen, jubelte, seine Mitspieler umarmten ihn. Die Truppe spielte Fußball, sie tobte am Freitag auf dem Sportplatz hinter der Turnhalle in der Lippstädter Straße, Lichterfelde. Fußball, einer der wenigen Ablenkungen für diese Jugendlichen, für diese Flüchtlinge aus aller Welt. Ihre Heimat ist die Turnhalle zehn Meter weiter, eine Welt, zusammengeschrumpft auf Handballfeld-Größe, mit Zelten auf dem Hallenboden. Hier leben sie, ihre Eltern, ihre Geschwister. (mehr…)

BZ: Wittenau – 120 Flüchtlinge teilen sich zwei Toiletten

18.03.2015 BZ: Wittenau – 120 Flüchtlinge teilen sich zwei Toiletten

Zwei Toiletten für 120 Menschen, 25 Personen in einem Zimmer. Das sind die Verhältnisse in der Flüchtlings-Unterkunft in Wittenau.

Vier Wochen nach ihrem Einzug haben 120 Flüchtlinge in der ehemaligen Schule der Cité Foch in Wittenau noch immer keine Waschmaschinen und zu wenig Toiletten. Das berichtet der flüchtlingspolitische Sprecher der Linken-Fraktion nach einem Besuch. „Es herrschen erschreckende Zustände“, so Hakan Tas (49). „Sie müssen ihre Wäsche per Hand waschen und auf der Heizung trocknen, Wasseranschlüsse sind defekt“, so Tas. Außerdem seien zwei der vier Toiletten nicht funktionsfähig, 25 Personen müssten sich ein Zimmer teilen. Gebrochene Scheiben seien eine Gefahr für spielende Kinder. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales ist alarmiert. Eine Sprecherin sagt eine schnelle Prüfung der Mängel zu.
Und weiter: „Wir werden den Betreiber fragen, warum es immer noch keine Waschmaschinen gibt, obwohl das vereinbart wurde. Toiletten und Duschen müssten ausreichend vorhanden sein, denn dafür haben wir extra Container aufstellen lassen.“

http://www.bz-berlin.de/berlin/reinickendorf/wittenau-120-fluechtlinge-teilen-sich-zwei-toiletten

PeWoBe: Profiteur der Flüchtlingsnot

17.03.2015 Neues Deutschland
Profiteur der Flüchtlingsnot

Obwohl es seit Jahren Probleme gibt, macht Berlin weiter mit der privaten PeWoBe Geschäfte
Wenn es um die menschenunwürdige Unterbringung von Flüchtlingen geht, taucht immer wieder der Name PeWoBe auf. Probleme mit dem Heimbetreiber waren den Berliner Behörden lange bekannt. (mehr…)

RBB: Flüchtlinge als Geschäftsmodell

5.3.2015 RBB Inforadio
Flüchtlinge als Geschäftsmodell

Etwa die Hälfte der Flüchtlingsheime in Berlin werden mittlerweile von Privatunternehmen betrieben. Denn das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat nicht die Kapazitäten, die Flüchtlingsversorgung komplett zu stemmen. Einige der Privatbetreiber haben in der Vergangenheit allerdings für negative Schlagzeilen gesorgt. Von Oliver Soos / Ein Rechercheprojekt von Inforadio und Zeit online. (mehr…)

Umfangreiches Material vom Flüchtlingsrat zur Unterbringungsmisere

Spätestens seit November 2014 befinden sich die Standards der Unterbringung und Versorgung Asylsuchender in Berlin im freien Sinkflug: Container, Tragluft- und Turnhallen, und gänzlich obdachlos gelassene Asylsuchende. Der Flüchtlingsrat hat in den letzten Wochen die neuen Notunterkünfte besucht und mit zahlreichen Asylsuchenden, Beratungsstellen und Initiativen gesprochen. Nun ziehen sie eine vernichtende Bilanz (lesenswert ist auch die Pressemappe):

Unterbringung
Aktuell werden in Berlin von 62 Unterkünften für Asylsuchende 22 als „Notunterkünfte“ deklariert und unter Nichteinhaltung der geltenden Mindeststandards belegt, darunter Schulen, Bürogebäude, zwei Traglufthallen und sieben Turnhallen.
In den Hallen fehlt es am Allernötigsten. Bis zu 200 Menschen sind gemeinsam in einem Raum untergebracht, in manchen Hallen stehen Feldbetten ohne jeden Sichtschutz dicht an dicht. Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten gibt es nicht. Es fehlen Möglichkeiten Wäsche zu waschen und zu trocknen, es gibt oft keine Waschmaschinen. Schränke zur Aufbewahrung von Wertgegenständen, Kleidung und anderen persönlichen Gegenständen fehlen. Nur in den Traglufthallen und in einer Turnhalle wurden Schließfächer aufgestellt. Die Menschen sind in den Hallen anders als von Sozialsenator Czaja angekündigt nicht nur für wenige Tage, sondern häufig bereits seit Eröffnung der Notunterkunft, oft über Wochen und Monate untergebracht. (mehr…)

Landkreis Barnim plant Massenunterkunft für 670 Flüchtlinge mitten im Wald

Landkreis Barnim plant Massenunterkunft für 670 Flüchtlinge mitten im Wald
Willkommensinitiativen fordern: Wohnungen statt Lager!

Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen die Aufnahme schutzsuchender Menschen im Barnim. Allerdings sollte ihre Unterbringung auch menschenwürdig sein.
Der Landkreis Barnim plant insgesamt 670 Flüchtlinge in einer ehemaligen Luftwaffenkaserne in einem Wald bei Ladeburg (Bernau) unterzubringen. Bereits in wenigen Monaten sollen die ersten 200 Flüchtlinge in das neue Lager einziehen.
Dies widerspricht den Forderungen von Flüchtlingsrat Brandenburg, Caritas, Diakonie und Paritätischen Wohlfahrtsverband, höchstens 60 Menschen in einer Einrichtung leben zu lassen.
Die VertreterInnen der Barnimer Willkommensinitiativen fordern den Flüchtlingen Wohnungen zur Verfügung zu stellen. So gibt es z.B. in Eberswalde viele leerstehende Wohnungen, die saniert werden könnten. In Bernau und anderen Orten in der Nähe von Berlin gibt es kaum leerstehende Wohnungen. Hier sollten entsprechende Sozialwohnungen gebaut werden. Viele Flüchtlinge brauchen nach ihrer Ankunft in Deutschland ärztliche und psychologische Begleitung, müssen sich völlig neu orientieren und dürfen keine Fristen versäumen. Sie brauchen Zugang zu Beratung und juristischer Unterstützung. Es ist sehr wichtig, dass sie schnell Kontakt zu Menschen finden, die ihre Sprache sprechen. Auch deswegen sind sie besonders auf eine funktionierende und bezahlbare Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Die Chance, Kontakte zu knüpfen und Unterstützung zu erfahren, steigt mit der Größe der Orte. Wir fordern darum, Flüchtlinge nur in den größeren Ortschaften entlang der Bahnlinien unterzubringen. Die Situation besonders in großen Übergangswohnheimen ist mit sozialem Stress verbunden und führt immer wieder zu Retraumatisierungen von Flüchtlingen. „Ihr Zurechtfinden in der Gesellschaft wird durch eine längere Heimunterbringung unnötig erschwert“, sagt Beate Gollnast von
der Willkommensinitiative Biesenthal.

Willkommensinitiative Biesenthal
Willkommensinitiative Oderberg
Verbindungsgruppe Bernau
Unterstützer*innen des ÜWH Panketal
AG „Wohnungen für Geflüchtete“ der Antifaschistischen Initiative Eberswalde

Warmer Empfang für Flüchtlinge in Westend

21.02.2015 Tagesspiegel

Um das neue Flüchtlingsheim im Villenviertel Berlin-Westend gibt es viel weniger Streit, als manche dachten. Eine Anwohnerversammlung zeigte jetzt: Die Bürger wollen vor allem helfen. Am 2. März ist die Eröffnung geplant.

Mit einem solchen Interesse hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Als Anwohner auf Einladung des Bezirks und der Kirchengemeinde Neu-Westend am Freitagabend über das geplante Flüchtlingsheim an der Eschenallee diskutierten, erwies sich das Gemeindehaus als viel zu klein. Also bat Pfarrer Frank Vöhler die etwa 350 Gäste in den Kirchensaal. Die von manchen erwartete hitzige Diskussion blieb aber aus – und das lag nicht an der Kälte im ungeheizten Saal. (mehr…)

Collège Voltaire in Reinickendorf wird Flüchtlingsunterkunft

21.02.2015 Abendblatt

Für rund 150 Menschen wird die Cité Foch in den kommenden Wochen zum Zufluchtsort und zur neuen Heimat. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Irak und dem Iran, sind vor Krieg und Krisen geflohen und werden nun in der Hauptstadt im Asylverfahren betreut. Für diese Menschen hat das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) nun im ehemaligen Collège Voltaire, Avenue Charles de Gaulle 33 / Rue Racine 7 eine neue Notunterkunft eingerichtet. Dort werden sie betreut, bis ihr Asylverfahren ganz oder zumindest zum Teil abgewickelt ist. Was das genau für Anwohner bedeutet, erfuhren alle Interessierten am Dienstag bei einer Informationsveranstaltung im Romain-Rolland-Gymnasium in der Cité Foch, zu der der Bezirk einlud. Dabei verdeutlichte Sozialstadtrat Andreas Höhne (SPD): „Angesichts der erschreckenden Geschehnisse weltweit, bin ich stolz, dass der Bezirk seinen Teil dazu leistet, Menschen Schutz zu gewähren.“ (mehr…)

Anwohner gegen Asylbewerberheim am Stasi-Knast

19.02.2015 BZ
„Wer die Geschichte kennt, kann dort niemanden leben lassen“: Die Anwohner des geplanten Asylbewerberheimes protestieren gegen die Nutzung des Hauses der Stasi-Vernehmer.

Seit 37 Jahren blickt Rentner Willi Wagner (60) von seinem Einfamilienhäuschen auf die Vernehmerbüros des ehemaligen Stasi-Knasts Hohenschönhausen. Hier sollen bald Flüchtlinge wohnen: “Wer die Geschichte kennt, kann dort keine Asylbewerber leben lassen.” (mehr…)

Neukölln: Ein anderes Niveau an Unterbringung

Viele Anwohner folgen der Einladung zur Informationsveranstaltung in der St. Eduard-Kirche am vergangenen Donnerstagabend. Der Bezirk Neukölln soll 320 neue Flüchtlinge aufnehmen. Dazu wird eine neue Flüchtlingsunterkunft in der Karl-Marx-Straße gebaut.
Die Kirche ist voll. Voller als an jedem Sonntag. Und das an einem Donnerstagabend. Vor dem katholischen Altar sitzt eine evangelische Pfarrerin und moderiert die Informationsveranstaltung mit vier Gästen. Im Publikum sitzen vor allem Anwohner und Mitglieder des Bündnis Neukölln, ein Zusammenschluss von Organisationen und privaten Einrichtungen, die sich für eine Willkommenskultur im Bezirk einsetzen und zur der Veranstaltung eingeladen haben. Sie alle nehmen lebhaften Anteil am geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Karl-Marx-Straße 269. Gastgeber ist der Pfarrer und Dekan Martin Kalinowski, der in seiner Begrüßung auf die Tradition der Flüchtlingsarbeit des Dekanats Katholische Kirche Nord-Neukölln hinweist. Die Veranstaltung wird in Englisch, Türkisch, Spanisch und Farsi gedolmetscht. (mehr…)

Wannsee-Klinik wird Flüchtlingsunterkunft

18.02.2015 Berliner Abendblatt

Zurzeit steht die einstige Lungenklinik Heckeshorn etwas verlassen in der Nähe des Wannsees. Doch in Zukunft soll der Komplex als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. „Die ehemalige Lungenklinik Heckeshorn ist eine landeseigene Immobilie, die für die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft nach umfangreichen Umbaumaßnahmen geeignet ist und daher vom Landesamt für Gesundheit und Soziales dafür auch ausgewählt wurde“, sagt Constance Frey, Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. (mehr…)

Neukölln: Flüchtlingsheim mit Autobahnanschluss

13.2.2015 Tagesspiegel

Auf einem Sportplatz nahe der A 100 soll ein Containerdorf für 300 Flüchtlinge entstehen. Die Behörden haben allerdings noch kein Okay gegeben.

Verfallene Baracken, kein Mensch zu sehen. Der ehemalige Bewag-Sportplatz an der Karl-Marx-Straße nahe dem U-Bahnhof Grenzallee ist seit mehr als zehn Jahren außer Betrieb. „Bei Sonnenschein sieht es schon ansehnlicher aus“, findet Michael Elias, Geschäftsführer der SoWo GmbH Berlin. Er ist seit einigen Monaten der neue Sportplatz-Pächter. Seine Geschäftsidee: Bau und Betrieb eines neues Flüchtlingsheimes. (mehr…)

Neues Leben im Dreck

12.02.2015 Abendblatt

Groß war der Aufschrei unter Bezirkspolitikern über die Zustände in einer Flüchtlingsunterkunft in der Karl-Marx-Straße. Ebenso deutlich ist das Unverständnis über das Vorgehen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), dem die Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern unterliegt. Die Behörde kündigte jetzt eine Ortsbegehung an, um die Zustände zu überprüfen. Der Betreiber verweist auf anstehende Renovierungsarbeiten. (mehr…)

Experte gibt Flüchtlingspolitik Teilschuld an der Berliner Masernwelle

13.02.2015 FOCUS: Experte gibt Flüchtlingspolitik Teilschuld an der Berliner Masernwelle

Angesichts der Welle von Masernerkrankungen in Berlin kritisiert der Bielefelder Gesundheitswissenschaftler Oliver Razum eine „unzureichende Gesundheitsvorsorge für Flüchtlinge in Deutschland“. Gegenüber FOCUS, bezeichnet es Razum als „beschämend“, dass zu wenig Geld zur Verfügung stehe. (mehr…)

Angst vor Abschiebung – Flüchtling drohte mit Suizid

11.02.2015 Tagesspiegel

Ein Syrer hat am Dienstagabend in einem Flüchtlingsheim in der Haarlemer Straße mit Selbstmord gedroht – er sollte nach Litauen abgeschoben werden. Der Mann wurde von einem SEK-Polizeihund überwältigt.

Ein 24-jähriger Syrer hat am Dienstagabend einen SEK-Einsatz im Flüchtlingsheim Haarlemer Straße in Neukölln ausgelöst. Nach Angaben der Polizei sollte der Mann an diesem Tag abgeholt werden, um in den Abschiebegewahrsam gebracht zu werden. Der 24-Jährige war über Litauen nach Deutschland eingereist und sollte auf Anordnung des Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten ins Baltikum zurückgebracht werden. (mehr…)

Kurier: Profit mit Flüchtlingen machen und dann auch noch stänkern

11.2.2015 Kurier
Profit mit Flüchtlingen machen und dann auch noch stänkern

Wolfgang S. aus Berlin war jahrelang eine tragende Stütze der rechten Szene in Berlin, kandidierte für die „Republikaner“ für den Bundestag. Jetzt verdient er sein Geld mit Flüchtlingen. Eine Nacht musste S. über die Anfrage des sächsischen Innenministeriums nachdenken. Dann sagte er Mitte Januar zu – und quartierte in seinem Apart-Hotel in Böhlen bei Leipzig Asylbewerber ein. (mehr…)

Neue Flüchtlingsunterkunft in Reinickendorf

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) richtet im ehemaligen Collège Voltaire, Avenue Charles de Gaulle 33 / Rue Racine 7, in 13469 Berlin, eine Notunterkunft für Flüchtlinge ein.

Vermutlich ab 14.02.2015 werden in der neuen Notunterkunft erst einmal bis zu 150 Menschen, insbesondere aus Kriegs- und Krisengebieten wie Syrien, Afghanistan, Irak und Iran aufgenommen und im Asylverfahren betreut. (mehr…)

PI-Radio: Der Unterstützungskreis Strassburger Straße

Der Unterstützungskreis Strassburger Straße

Der schwarz-rot-goldene Sommertraum ist vorbei. Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus sind wieder salonfähig geworden. In Dresden, Berlin und in Düsseldorf marschieren tausende „ganz normaler Deutscher“ auf, um das offen zu zeigen. Derweil ist die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte so hoch wie seit der Wende nicht mehr. Ein Grund für uns, sich mit Initiativen zu unterhalten, die ankommenden Flüchtlingen und AsylbewerberInnen zur Seite stehen und ganz konkret helfen. Wir reden mit dem Unterstützungskreis Straßburger Straße aus Prenzlauer Berg.

http://cba.fro.at/279504

Jeder könnte ein Flüchtling sein! Die Notunterkunft in Berlin

Wie sieht eine Flüchtlingsnotunterkunft in Berlin aus? Wie geht es den Flüchtlingen dort und wie engagieren sich die Bürger für die Flüchtlinge? Interviews in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin.

Untersuchungsbericht zur LAGeSo-Affäre: Externe Prüfer lassen auf sich warten.

Neues Deutschland, 10.02.2015
Ahnungslosigkeit aller Akteure
Untersuchungsbericht zur LAGeSo-Affäre: Externe Prüfer lassen auf sich warten.

Noch immer steht der Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen den LAGeSo-Chef Franz Allert im Raum. Klärung ist nicht in Sicht. (mehr…)

LaGeSo-Akquise: Container in Steglitz, TU-Turnhalle und mehr landeseigene Gebäude

8.2.2015 Morgenpost: Platz für Flüchtlinge in Berlin dringend gesucht

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf bietet einen neuen Standort für die Unterbringung von Flüchtlingen an. Der Umbau von landeseigenen Gebäuden ist geplant.

Von den sechs Containerdörfern für Flüchtlinge werden zwei in Steglitz-Zehlendorf errichtet. Bislang waren dafür als Standorte der Ostpreußendamm (300 Plätze) und der Osteweg (340Plätze) vorgesehen. Das Gelände am Ostpreußendamm hatte Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) vorgeschlagen. Die Entscheidung seines Parteifreundes, Sozialsenator Mario Czaja, für den Osteweg kam für ihn überraschend – und ungelegen. Kopp erklärte schon im Oktober, als die Pläne für die Containerdörfer vorgestellt wurden, dass er dieses Areal für wenig geeignet hält. Es sei zu klein, vor allem aber liege es relativ nah bei drei anderen Unterkünften für Asylbewerber. (mehr…)

Bericht aus Fürstenwalde: Von der Gabel zum Behördenformular

6.2.2015 RBB: Von der Gabel zum Behördenformular

Lange haben die Betreiber der neuen Flüchtlingsunterkunft „Haus Hoffnung 2″ in Fürstenwalde ehrenamtliche Deutschlehrer gesucht. Jetzt haben sie sie endlich gefunden – drei mal pro Woche geben nun eine Studentin und eine Seniorin Deutschunterricht. (mehr…)

Charité: Notunterkunft ohne Privatsphäre

7.2.2015 Berliner Abendblatt
Notunterkunft ohne Privatsphäre

Das Gebäude in der Eschenallee 3, in dem bis Ende des vergangenen Jahres die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin untergebracht gewesen ist, soll in den nächsten Wochen als dauerhafte Unterbringung für zirka 500 Flüchtlinge dienen. Eigentlich hätte die frühere Klinik bereits ab 1. Februar vorerst als Notunterkunft für 300 Flüchtlinge ihre Tore öffnen sollen. Nun sei eine zeitliche Verzögerung eingetreten, wie Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) im Integrationsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) berichtete. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) habe als Mieter des Gebäudes Eschenallee 3 vom Berliner Liegenschaftsfonds seine Ausschreibung geändert. Ursprünglich sollten Betreiber auch die baulichen Umbauarbeiten stemmen. „Das können aber die wenigsten“, sagt Naumann. Nun sei eine zweite Ausschreibung erfolgt, und die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) übernähme die baulichen Umbauleistungen. Sobald die Suche nach einem Betreiber abgeschlossen ist, müsse „der Betreiber mit der BIM zur fachlichen Erörterung der Umbaumaßnahmen in Dialog treten“, so Naumann. Ein weiterer, aber durch die Neu-Ausschreibung verschobener Informationsabend für Anwohner und Bürger soll rechtzeitig vor der Belegung angesetzt werden. Der genaue Eröffnungstermin für die Eschenallee als dauerhafte Unterbringung steht noch nicht fest. Das Verfahren zur Betreiber-Vergabe soll demnächst abgeschlossen sein. (mehr…)

Charlottenburger wollen keine Flüchtlinge in ihrer Villenkolonie

4.2.2015 Berliner Zeitung
Charlottenburger wollen keine Flüchtlinge in ihrer Villenkolonie

In der Villenkolonie Westend heißen die kleinen Straßen Alleen und sind nach Bäumen benannt. Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter
In Neu-Westend wollen Anwohner die Ansiedelung von Flüchtlingen verhindern. Sie fürchten soziale Spannungen – und den Wertverlust ihrer Häuser in dieser gutbürgerlichen Gegend in Berlin-Charlottenburg. (mehr…)

Tag der offenen Tür im Container Köpenick

4.2.2015 Morgenpost
Wie die Flüchtlinge im Köpenicker Containerdorf leben

Rund 120 Flüchtlinge leben bisher in der Unterkunft in Köpenick, 330 werden es Ende der Woche sein. Beim Tag der offenen Tür ist das Interesse an dem Containerdorf groß.

Es ist kurz nach vier Uhr, vor wenigen Minuten hat der Tag der offenen Tür in Berlins erstem Containerdorf für Flüchtlinge in der Alfred-Randt-Straße begonnen. Nach und nach werden die Menschen in Gruppen hereingelassen. (mehr…)

Ex-Sozialstaatssekretär darf Lagerbetreiber sein

3.2.2015 Berliner Zeitung
Büge darf die Seiten wechseln

Der ehemalige Sozialstaatssekretär Michael Büge (CDU) darf als Minderheitsgesellschafter einer Firma tätig sein, die Flüchtlingsunterkünfte betreibt. Büge ist Mitglied in einer Burschenschaft. (mehr…)

Potsdam: Koordinierungsstelle „Neue Nachbarschaften“

2.2.2015 RBB
Mehr als nur einen Stadtplan in die Hand drücken

Die Potsdamer kümmern sich. Viele ehrenamtliche Helfer haben sich zusammengetan, um Flüchtlingen ihren Neuanfang in der brandenburgischen Landeshauptstadt zu erleichtern. Ab sofort gibt es eine Koordinierungsstelle, die sich explizit an „neue Nachbarschaften“ richtet. Mehr als 100 Angebote von Behördengängen bis zum Deutschunterricht werden gebündelt. (mehr…)

Woidke im Interview: Aufnahme von Flüchtlingen gut gelungen

2.2.2015 RBB
Woidke im Interview: Aufnahme von Flüchtlingen gut gelungen

Die Kommunen fordern mehr finanzielle Hilfen, das Erstaufnahmelager in Eisenhüttenstadt platzt aus allen Nähten und die Pegida-Bewegung hat auch Brandenburg erreicht. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat im Land mit vielen Problemen zu kämpfen. Trotzdem hält er die Aufnahme der Asylsuchenden für gelungen, wie er im Interview mit dem rbb sagt. Er setzt vor allem auf eine bessere Informationspolitik. (mehr…)

Hellersdorf: Unterstützer beklagen mangelnden Polizeischutz

2.2.2015 Deutschlandfunk

Heute Abend gehen sie wieder in Berlin auf die Straße – meist rechtsgerichtete Demonstranten, die gegen neue Flüchtlingsheime protestieren. Besonders hartnäckig im Ostberliner Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf. Mitglieder der dortigen Alice-Salomon-Hochschule organisieren Gegendemonstrationen. (mehr…)

Gunnar Schupelius fragt: Gefährden die Ämter die Willkommenskultur?

1.2.2015 BZ

Der Verdacht liegt in der Luft, Flüchtlinge seien nicht willkommen. Anwohner würden sich in allen Ecken der Stadt zusammenrotten und gegen Wohncontainer kämpfen.

Mahnend heben die Politiker den Zeigefinger und schmieden “Willkommensbündnisse”. Demonstranten rücken montags aus, um Pegida-Kundgebungen zu stoppen. Die US-Botschaft habe deshalb eine Reisewarnung ausgesprochen, hieß es. Ich fragte die Sprecherin, Jackie McKennan, ob sie Berlin jetzt für ein gefährliches Pflaster halte. Nein, das nicht. Man habe lediglich eine “Reiseinformation” formuliert. Viele amerikanische Touristen seien hier. “Sie müssen Bescheid wissen über die regelmäßig stattfindenden Demonstrationen der Pegida”, sagte sie. (mehr…)

Die FU-Leitung will nicht mehr helfen

24.01.2015 Tagesspiegel
FU Berlin macht wieder Sport

Die Leitung der Freien Universität geht davon aus, dass die Sporthalle der FU nur noch bis zum 31. Januar als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wird. Ursprünglich war erwartet worden, dass die Flüchtlinge dort bis Mitte Februar untergebracht sind. Matthias Dannenberg, seit wenigen Wochen Vizekanzler der FU, sagte am Mittwoch im Akademischen Senat, die FU habe bislang vom Berliner Senat keinen Bescheid bekommen, wonach die Halle noch über den Januar hinaus mit Flüchtlingen belegt ist. Die Halle wird vom Hochschulsport sowie von drei Schulen genutzt. Die FU ist dabei, den Teilnehmern der Sportkurse Gebühren für ausgefallene Stunden zu erstatten, sagte Dannenberg. (mehr…)

Naziaufmarsch in Oranienburg

23.1.2015 PNN: Brauner Aufmarsch in Oranienburg

Erneut zog ein Protestzug durch Oranienburg gegen angebliche Überfremdung. Obwohl sich die Veranstalter offiziell von Rechtsextremen distanzieren, waren viele Teilnehmer Neonazis.


Oranienburg – Erneut haben in Oranienburg (Oberhavel) am Mittwochabend 250 Flüchtlingsgegner demonstriert. Offiziell vermeiden die Veranstalter des Abendspaziergangs jeden Bezug zu Rechtsextremen. Tatsächlich wurde der Aufmarsch – wie bereits beim ersten Mal im Dezember – maßgeblich von Rechtsextremen getragen. An dem Protestzug unter dem Motto „Für ein Oranienburg der Solidarität – Kein Fußbreit den Neonazis und Rassisten“ beteiligten sich ebenfalls 250 Menschen. Die Polizei schirmte beide Kundgebungen mit 400 Beamten voneinander ab. (mehr…)

Bezirke versagen weiterhin bei der Einschulung

24.1.2015 Tagesspiegel
Schulfrei wider Willen

In einem Flüchtlingsheim in Lichtenberg warten Kinder seit Monaten darauf, dass sie zur Schule gehen können. Jetzt wurde eine Notlösung gefunden: Sie sollen sie in einer Fabriketage unterrichtet werden. Zufrieden aber ist damit niemand. (mehr…)

Monika Herrmann: Wohnungen für Flüchtlinge statt für Touristen

23.1.2015 Tagesspiegel
Monika Herrmann: Wohnungen für Flüchtlinge statt für Touristen

Da geeignete Gebäude fehlen, werden derzeit immer wieder Flüchtlinge in Turnhallen untergebracht. Die Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), hat nun einen neuen Vorschlag in die Diskussion eingebracht. (mehr…)

SPD will Ausländerbehörde zu Willkommensbehörde umbauen

24.1.2015 Morgenpost
Berlins SPD will Willkommensbehörde für Flüchtlinge

Die Berliner SPD diskutiert am Wochenende über das Thema Flüchtlinge und Integration. Fraktionschef Raed Saleh warnt vor den Anti-Islam-Demonstrationen. (mehr…)

Auch Privatschulen richten bald Willkommensklassen ein

24.1.2015 Tagesspiegel
Auch Privatschulen richten bald Willkommensklassen ein

Auch freie Bildungsträger richten jetzt Lerngruppen für Flüchtlingskinder ein. Die Zahl der Willkommensklassen hat sich seit 2012 bereits verdreifacht. (mehr…)